Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Dienstag, 17. April 2018

Junger Wolf am Wolfgangsweg-Herzstück gesichtet - Pilger bitte keine Panik

Viechtach aktuell berichtet
 Viechtach aktuell berichtet, dass letzten Montag in Schwiebleinsberg ein junger Wolf gesichtet und mit der Kamerra von einem anwohnendem Landwirt aufgenommen wurde.

Schwiebleinsberg liegt am Wolfgangsweg-Herzstück Viechtach-Böbrach zwischen den Dörfern Schönau und Asbach. Von daher könnte es durchaus sein - so die Künstlerin Dorothea Stuffer, 2. Vorsitzende des Verein Pilgerweg St. Wolfgang, dass sich der heilige Wolfgang auch ganz in der Nähe aufhalten könnte. Laut alten Darstellungen des Heiligen, wird dieser nämlich gerne in Begleitung eines Wolfs abgebildet.

Brigitte Sommer, Vorsitzende vom Wolfschutz Deutschland, geht davon aus, dass es sich um ein Jungtier auf Wanderschaft befindet.
Foto Viechtach aktuell, privat
 Brigitte Sommer ist Vorsitzende vom Wolfschutz Deutschland. Dieser Verein setzt sich für den Schutz von Wölfen ein und kämpft gegen den Abschuss der Wildtiere. Aktuell berät sommer auch den Montessori-Waldkindergarten, dessen Gruppen sich bei Fernöd - (ist das nicht ein wunderbarer Ortsname: fern und öd!) - also ganz in der Nähe, wo der Wolf gesichtet wurde, im Wald aufhalten.

Ziehen wir hier eine Parallele zum heiligen Wolfgang, der vor über tausend Jahren diese damals noch viel wildere und sehr dicht bewaldete Gegend ohne Waffe als Pilger und den christlichen Glauben verkündend durchzog: Wolfgang lebte ständig in der Nähe der wilden Tiere des Bayerischen- und des Böhmerwaldes, und es passierte nichts Böses mit all den vierbeinigen Waldbewohnern. Das lag sicher auch an der inneren Ruhe und spirituellen Autorität des großen Schutzpatrons Bayerns und Böhmens. Fakt ist jedenfalls für uns heute, laut Brigitte Sommer, dass zum einen die Wölfe jedweden Lärm (z.B. spielende Kinder) meiden, da sie sehr scheu sind. Derzeit herrsche außerdem Jungwolfwandersaison. Wandernde Wölfe durchziehen weite Strecken, und Jungwölfe sind etwas unvorsichtiger und lassen sich deshalb auch mal hier oder da blicken. Der Mensch oder Kälber stehen nicht auf dem Speiseplan des Wolfs, dann eher mal ein Schaf oder Rehe. Tipp von der Wolfskennerin: Wer einem Jungwolf begegnet, soll sich groß machen, laut sprechen und gegebenenfalls mit einem Stock werfen.
Bloß keine Panik: Im Waldkindegarten, in dessen Nähe der Wolf gesichtet wurde, geht alles seinen gewohnten Gang. Foto: Archiv Baeumel, Viechtach aktuell
Kapelle mit Blechschaf am Wolfgangweg-Herzstück Nähe Schwiebleinsberg
Foto: Stuffer

Alte Kapelle in Staudenschedl nahe bei Schwiebleinsberg am Wolfgangsweg-Herzstück

Donnerstag, 5. April 2018

Neues vom Engelweg Fernsdorf-Ayrhof am Wolfgangsweg-Zubringer


 Dem vorgesehenen Zeitplan soll der Engelweg bis zum Weißen Sonntag noch stehen und dann allmählich abgebaut werden.

So fassten die Künstlerin Dorothea Stuffer und Pilgerhelfer Xaver Hagengruber vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang diese Tage  den Entschluss, das gute Wetter auszunützen und die Engel mit den Impulsen von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann  abzumontieren.

Hier schraubt Xaver Hagengruber gerade einen Schutzengel ab, der in einer Baumgruppe installiert war. Die Worte des Impulses:

"Gibt es Schutzengel? Müßig, so zu fragen. Fragen ie lieber, wann habe ich gesern oder heute die Hilfe von Schutzengeln erfahren."

Schon beim ersten Engel ("Ohne Flügel") sagte der Fernsdorfer Kirchenpfleger, der sich gerade um die Büsche des Kirchgartens  kümmerte: "Warum abbauen? Das ist doch schade! Lasst doch alles noch eine Weile stehen! So viele Spaziergänger freuen sich über die Engel und die Impulse!" Eine Dorfbewohnerin schließt sich dieser Meinung an, dann  noch ein Ehepaar.

Der Verkündigungsengel mit Marienfigur wird abmontiert. Etliche Engel im Fernsdorfer Dorfbereich lagern bereits im Stuffer-Auto. Xaver beginnt bereits, die Aktion anzuzweifeln, Doch Dorothea Stuffer bleibt standhaft: "Der Engelweg kommt sowieo nächstes Jahr nach Arnbruck zur 250-Jahr-Feier vom sogenannten Kirchei!"

Immer wieder liest Xaver den Impuls von "Erst die Rinder, dann die Kinder..." Xaver: "Wenigstens diesen Engel mit Impuls müssen wir stehen lassen. Das passt so gut zu der Mutterkuh-Haltung dieses Hofes mit den schönen Hochlandrindern!"

Dorothea Stuffer mit Blechkuh und Stall-Engel bei der Hochlandrind-Mutterkuh-Haltung am temporären Engelweg
 Ab dieser hübschen Intallation beschließen die beiden Kundtfreunde, den Engelweg nun doch noch eine Zeitlang stehen zu lassen. Die warme Saison beginnt nun, und man ist sich sicher, dass der Weg auch bei Urlaubern auf reges Interesse stoßen wird, was auch verschiedene Anwohner bestätigen, die bereits im Winter viele Besucher beobachten konnten.  Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang bestärkt die Entscheidung. Sie empfiehlt, die Engel im Fernsdorfer Ortsbereich etwas zu verlagern, sodass die Treppe zum ehemaligen Gasthaus Schedlbauer gemieden wird. Der Engelweg ist so durchwegs auch für Rollstuhlfahrer begehbar. Er führt nun ab der Filialkirche über das Schmid-Anwesen zum Bus-Häuschen und dann wie gewohnt parallel zur B85 zur Mutterkuhhaltung und weiter unter der B85 hindurch nach Schwarzgrub und Hof zur Ayrhofer Herz-Jesu-Kirche. Dort reduzierte Dorothea Stuffer aus Grundstücks-Pflege- und Platzgründen die Anzahl der Engel auf die beiden großen Erzengel beim Kirchtor.
Im Bus-Häuschen warten oft etliche Schüler. Zur Belehrung gibt es hier gleich drei längere Impulse zu den drei kleineren Engeln.

Xaver Hagengruber im Gespräch mit einem Anwohner, der ebenfalls eine Verlängerung des Zeitplans für den Engelweg empfiehlt. Plan: "Bis das Licht wieder abnimmt!"

Einige Engel sind nun neu installiert worden, 

Mittwoch, 4. April 2018

Wildromantisch am weißen Sonntag - Einladung zur heilsamen Wanderung mit Pilger Rudi


 Am kommenden Sonntag, im Volksmund auch "Weißer Sonntag" genannt - das ist der Sonntag nach der ersten Woche der Osterzeit, in welcher man übrigens nicht seiner Sünden gedenken soll (gar nicht so leicht! Tolle Übung!) - bietet Pilger Rudi Simeth eine heilsame Wanderung am Schwarzen Regen an. Die ausgewählte Strecke ist unberührt und wildromantisch, ist auch "die schönste Bahnstrecke MItteleuropas" (Waldbahn). Manche sagen, sie fühlen sich wie in Kanada. Der Wolfgangsweg mit seinem Herzstück Viechtach-Böbrach ist in greifbarer Nähe. Genießen Sie ein ganz besonderes Pilger-Erlebnis mit Pilger Rudi!


Presse-Ankündigung:
Heilsame Wanderung entlang des Schwarzen Regen
Miltach/Landkreis. Die Wanderserie der heilsamen Wanderungen wird am kommenden Sonntag, 8. April an einem  besonders romantischen und ursprünglichen Flussabschnitt des Schwarzen Regen fortgesetzt. Treffpunkt zu Fahrgemeinschaften ist dazu ist um 9.00 Uhr der Parkplatz bei Norma an der Ausfahrt zur B 85 in Miltach. In Teisnach ist dann Treff um 9.30 Uhr am Großparkplatz gegenüber Gasthof Ettl Bräu. Nach einer Einstimmung auf Geschichte und Kultur wird um 10.01 Uhr mit der Waldbahn immer entlang des Schwarzen Regen nach Schnitzmühle gefahren. Von dort ist dann anfangs ein aussichtsreicher Aufstieg zum einsamen Weiler Enzleinsgrub. Dann führt die 14 km lange Wanderung hauptsächlich immer idyllisch am Schwarzen Regen entlang. Unterwegs Rucksackverpflegung und abschließende Einkehr im Gasthof Ettl Bräu.
Bei Gumpenried könnten alle, die nur halb so weit gehen wollen mit dem Zug nach Teisnach fahren.
Die Pilgerbegleiter Paul Zetzlmann aus Waidhaus und Rudi Simeth aus Weiding geben unterwegs spirituelle Impulse und erzählen Geschichten. Es gibt Anregungen zu Körperübungen und gemeinsamen Liedern.
Zu der Wanderung in Zusammenarbeit mit der KEB im Landkreis Cham, der Tourist-Info Waldmünchen und Eschlkam bitte anmelden bei Rudi Simeth, Telefon 09977/904510 oder waldaugen@t-online.de. Infos auch auf den Internetseiten von Rudi Simeth unter www.waldaugen.de




Dienstag, 27. März 2018

Das neue Kapellenbuch lädt zu Einträgen vor Ort ein

Stets beliebt: das Kapellenbuch in der Wolfgangskapelle 
Seit mehr als 20 Jahren kümmert sich Hildegard Weiler um den Kapellenschmuck der Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel mit Blumen, Kerzen, Bildern und mit einem Kapellenbuch, welches nun in die "3.Auflage" geht und sich vieler wertvoller Einträge rühmen kann. An Ostern 2018 wird das neue Kapellenbuch ausliegen. Zur Einleitung und Einladung hat auf Bitten von Hildegard Weiler die Künstlerin Dorothea Stuffer eine Tuschezeichnung auf die erste Seite gezeichnet, die den heiligen Wolfgang auf einem Reittier unterhalb der Wolfgangskapelle zeigt. Die wilden und zahmen Tiere der Region dürfen natürlich nicht fehlen!

Vorstufe: Am Fuße des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle reitet der heilige Wolfgang als Pilger. Oben im Wald ist eine Höhle mit einem Luchs und einem Igel. In der Nähe des Heiligen stehen die obligatorischen Schafe (hier Jakobschafe mit den typischen Hörnern) und der Wolf, der den heiligen Wolfgang in alten Darstellungen oft begleitet. 

Die fertige Zeichnung: Hier gibt es viele Details zu beobachten. Man beachte auch die Schnecke zu Füßen des Heiligen.

Detail: Wolfgang mit dem symbolischen Hackel, blühend österliche Palmkätzchen, ein Hase vor einer Höhle, Tulpen am Weg

Wolf und Schafe

Ein Hirsch in der Nähe der steilen Granit-Treppe unterhalb der Wolfgangskapelle

Luchs und Igel
Kommunionkind trägt sich ins Kapellenbuch ein.

Freitag, 16. März 2018

Heilsame Wanderngen mit Pilger Rudi Simeth: Einladung!



Liebe Wanderfreunde,

nach der kältesten Woche des Winters Anfang März naht der Frühling jetzt mit Riesenschritten.
Die Vögel pfeifen es schon von den Dächern, dass damit auch unsere Serie
„Heilsame Wanderungen im Frühjahr 2018“ wieder beginnt J
 
Beliebt: Wanderungen mit Pilger Rudi Simeth - Hier eine Erinnerung an den 26.März 2017: Heilsame Quellenwanderung 


Zusammen mit Paul Zetzlmann habe ich am Sonntag vor einer Woche bei leichtem Schnee die Auftaktwanderung am kommenden Sonntag erkundet.

Sonntag, 18. März Chamb – Kouba an der Grenze: Všeruby – Neuaign – Schwarzau - Heuhof
Treff 9.00 Uhr in Ortsmitte Eschlkam à Fahrgemeinschaft nach Všeruby

Bilder der Erkundung mit einer „Zeitreise“ anhand Bayern-Atlas Karten:
(siehe Album in waldaugen.de Heilsam Wandern 2018)

Pilger Rudi Simeth unterwegs - hier am Wolfgangsweg bei Münchshöfen, Bayerischer Wald


Gleich eine Woche darauf am Sonntag, 25. März folgt eine
Wanderung am Regen westlich von Nittenau und über die Höhen zum
Naturfriedhof Schlosswald oberhalb Stefling:

Sonntag, 25. März Regen – Regenknie bei Marienthal
Treff 9.00 Uhr am Ortsende von Stefling Richtung Marienthal
Vor der Regenbrücke nach Überfuhr.
Wir wandern dann über die Brücke und bald auf lauschigen Pfaden entlang des
Regen einen besonders schönen Flussabschnitt unterhalb der Ruine Stockenfels.
Ab Hirschling wieder über den Regen hinauf auf die Höhen oberhalb Hinterberg.
Besichtigung des aussichtsreich gelegenen Naturfriedhofs Schlosswald.
Dann wieder hinunter nach Stefling.
Da das Traditionsgasthaus in Marienthal leider geschlossen hat, unterwegs Brotzeitpause mit Rucksackverpflegung und Einkehr nach der Wanderung in Nittenau.
Schön wärs dann im Biergarten des Gasthofes Jakob.

Bilderalbum dazu – wird die nächsten Tage nach Erkundung „ausgebaut“:



Auch im Namen von Paul Zetzlmann laden wir wieder herzlich zur Teilnahme an den Wanderungen ein und freuen uns auf ein Wiedersehen.

Schöne Grüße

Rudi Simeth
Bilder & Touren

Gustav-Gabriel-Str. 17
93495 Weiding

Tel:            09977/904510
Mobil:      0173/ 5947879
Mail:         waldaugen@t-online.de
Web:        www.waldaugen.de

 
Heilsame Quellenwanderung am 26.März 2017
Vorfrühling am Wolfgangsweg mit Pilger Rudi

Donnerstag, 15. März 2018

Bald wird unsere neue Homepage freigegeben!

Hildegard Weiler, Friedel Dreischmeier und Marco Göde treffen sich in der "Pilgerstation Stufferhaus"
 Der Vorstand vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang traf sich am vergangenem Dienstag, den 13. Mai, um mit Marco Göde, Grafik und  EDV dessen Entwurf für unsere neue Homepage zu besprechen. Alle waren sehr zufreiden! Es wird eine schöne, klare, informative Homepage - ein MUSS in der heutigen Zeit.  Das würde sicher auch der Heilige Wolfgang sagen, der immer großen Wert auf Bildung legte. So eine kreativ gestaltete Homepage ist im weitesten Sinne durchaus eine Art "Buchmalerei", die dem heiligen Wolfgang so sehr zu fördern am Herzen lag!
Marco Göde stellt die Startseite vor.

Einführung in die neue Technik

Dorothea Stuffer übt für den neuen Wolfgangsblog, Friedel Dreischmeier unterstützt sie. 
 Unsere Homepage: https://www.wolfgangsweg.de

Montag, 12. März 2018

Sonntag Lätare - in der Mitte der Passionszeit angekommen

In Altarschmuck der Christuskirche Viechtach ist durch einen Buchs-Weidenkätzchen-Kranz das Weizenkorn angedeutet. 





























„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ Joh. 12,24

Diese Stelle mit dem Weizenkorn, welches in die Erde fällt, stirbt und aufersteht und Frucht bringt aus dem Johannesevangelium ist für den 4. Sonntag in der Passionszeit, dem Sonntag Lätare vorgesehen. Die Passionszeit oder auch Fastenzeit beträgt 40 Tage vor Ostern und umfasst insgesamt 7 Sonntage, von denen Lätare der vierte ist, also genau in der Mitte liegt.  Die Fastenzeit wurde in der früheren Zeit oft sehr streng eingehalten und war daher auch extrem hart. Am Sonnag Lätare, was so viel heißt wie "FREUT EUCH" klingt schon die Osterfreude hervor.


Ein alter Brauch ist der sogenannte Lätarestrauß. Er hat drei Brezen, die für eine alte Gebetshaltung stehen, und drei Schleifen, zwei in violett und eine in rosa. Die beiden violetten Schleifen bedeuten die beiden noch folgenden Sonntage Judika und Palmarum (Palmsonntag) und  die rosa Schleife steht für den Sonntag Lätare: hier dringt in das Fasten-Violett bereits das Osterlicht und verwandelt lila in rosa.

Christus-Ikone, Dornenkrone und Lätarestrauß in der Christuskirche Viechtach
Pfarrer Roland Kelber: "Den Satz Wahre Freunde erkennt man in der Not kann man auch mit einem Buchstaben weniger sagen: Wahre FREUDE erkennt man in der Not! - Ein Beispiel sehen wir bei Paulus, der im Gefängnis Gott pries und lobte. Wer in der christlichen Hoffnung und Freude über die Erlösung durch Christus am Kreuz lebt, dem kann auch Kummer und Leid die innerlich erlebte Gnadensonne nicht wirklich trüben."



 Evangelisches Gesangbuch 98 Wochenlied für den Sonntag Lätare, 4. Sonntag der Passionszeit , Melodie aus dem 15. Jahrhundert HIER

Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt (EG98)


Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,
Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt.
Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,
Wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.
Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,
Unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn –
Hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:
Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.


Englisch, alt:

1. Now the green blade rises from the buried grain,
Wheat that in the dark earth many years has lain;
Love lives again, that with the dead has been:
love is come again, like wheat that springs up green.

2. In the grave they laid him, Love whom we had slain,
thinking that he’d never wake to life again,
Laid in the earth like grain that sleeps unseen:
Love is come again, like wheat that springs up green.

3. Up he sprang at Easter, like the risen grain,
He who had for three days in the grave cloth lain;
Up from the dead my risen Lord is seen:
Love is come again, like wheat that springs up green.

4. When our hearts are saddened, grieving or in pain,
By your touch you call us back to life again;
Fields of our hearts that dead and bare have been:
Love is come again, like wheat that springs up green.


Freitag, 9. März 2018

Rundwanderung mit Wolfgangskapelle - der Bayerische Waldverein lädt ein



 Der Bayerische Waldverein, Sektion Viechtach, lädt in seinem vielseitigen Wanderprogramm für 2018 unter anderem auch zu einer Wanderung ein, bei welcher die Wolfgangskapelle im Fokus steht:

Am Sonntag, den 8.April, 13 Uhr, geht im Zuge einer Rundwanderung von Böbrach zur Wolfgangskapelle weiter zum Sternknöckel (811 m), dann hinab zum Kothinghammer und durchs Rothbachtal zurück.

Treffpunkt: TÜV Viechtach
Dauer: Zweieinhalb Stunden.
Schwierigkeitsgrad : Leicht.
Einkehr

Leitung: Karl Reitmeier


 Herrliche Wanderangebote von März bis Dezember - hier ein Ausschnit aus dem neuen Programm-Flyer:

Wildromantischer Aufstieg zur Wolfangskapelle ( Foto: Stuffer-Archiv, 28.März 2016)
Jahresprogramm 2018 vom Waldverein Viechtach

Mittwoch, 7. März 2018

"Unbewuust" und "Weitermalen" - Seite 15 und 16 im Engelweg-Heft

 Zwei große Gemälde auf Blechtafeln begegnen dem Engelweg-Wanderer, wenn er durch das Anwesen vom Hoferlbauern geht.

Diese beiden Bildtafeln waren auch Teile der Gnadenlicht-Inszenierung am Wolfgangsweg am Pröllerhang in Münchshöfen im Winter 2016, 2017 (wir berichteten).
Bild-Erklärung: Ein Waldler ist beschäftigt mit seiner Arbeit am Wald. Er nimmt das Kreuz am Bergesgipel, von welchem viel Segen auf ihn und seine Tiere strahlt, nicht wahr. Ein Engel schützt und segnet ihn. Auch diesen nimmt der Waldler nicht bewusst wahr....
Impuls zum Gemälde "Unbewusst" von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

"Auch wer Gott in seinem Leben nicht wahrnehmen kann, ist vom Licht der Gnade umgeben."



Der Ikonenmaler Alimpij (russischer heiliger) liegt totkrank darnieder und kann den Auftrag, die Ikone zu malen, nicht ausführen. Dennoch sagt er dem Auftraggeber, er werde dessen bei ihm bestellte Ikone rechtzeitig zum heiligen Fest bekommen. Da kommt ein geflügelter Jüngling ins Atelier und malt flugs und professionell die Ikone fertig. (Aus "russische Heiligenlegenden" von Ernst Benz) - - Tipp: man beachte, dass zu Alimpijs Füßen der Hund und die Taube mit Futterschalen versorgt sind. Mit letzter Kraft! Das ist unverkennbar der Dorothea-Stuffer-Stil! 
Es handelt sich hier um ein zweiteiliges Blechbild, auf Rost bemalt.


Impuls:

"Ein Engel malt die Ikone fertig, während der Ikonenmaler Alimpij krank darnieder liegt."

Mittwoch, 28. Februar 2018

GEHmeinsam unterwegs - Altötting lädt ein!

Altötting Pilgerwanderung_Copyright Inn-Salzach Tourismus
Ein Blick in den Frühling, rechtzeitig ins Auge fassen:


Angebot einer begleiteten Pilgerwanderungen auf dem WolfgangWeg mit Ziel Altötting. Es handelt sich um die einzeln angebotenen Wanderung am 14.04. sowie um die Wanderung innerhalb des Pilgerwochenendes vom 13.-15. April 2018.






Pilgerwanderung im April  übermittelt vom Altöttinger Wallfahrts- und Verkehrsbüro:



GEHmeinsam unterwegs beim Schnupperpilgern nach Altötting
Pilgerprogramm 13.-15.04.2018


Freitag, 13.04. - auf dem Jakobsweg:
Halbtägige begleitete Pilgerwanderung ab Heiligenstatt nach Altötting (7 km).
Treffpunkt vor dem Hotel um 13.30 Uhr.
Start ist um 14.15 Uhr am Bahnhof Heiligenstatt; der Transfer zum Startpunkt ist im Preis enthalten.

Pilgerstationen entlang des Weges:
- Wallfahrtskirche in Heiligenstatt
- Michaelikirche unweit des Kapellplatzes: alte Rötelzeichnungen von Jakobspilgern
- Ankunft auf dem Kapellplatz um ca. 18.00 Uhr
- Kurzführung mit Fokus auf die Gnadenkapelle und die Wallfahrtsgeschichte

Zum Abendessen gibt es ein Menü nach den Klosterrezepten von Kapuzinerbruder Kleopas oder ähnlich. 

Samstag. 14.04. - auf dem WolfgangWeg:
Ganztägige begleitete Pilgerwanderung ab Burghausen nach Altötting (17 km).
Treffpunkt vor dem Hotel um 08.00 Uhr. Der Transfer zum Startpunkt ist im Preis enthalten.


Pilgerstationen entlang des WolfgangWeges:

- Hedwigskapelle auf der Burg zu Burghausen
- barocke Pfarrkirche St. Martin aus dem 15. Jh. in Mehring
- spätgotische Kirche St. Nikolaus aus Tuffstein mit schönem Flügelaltar in Hohenwart
- Ankunft auf dem Kapellplatz um ca. 16.30 Uhr, anschl. Pilgersegen durch einen Kapuzinerpater

Zum Abendessen gibt es ein Menü mit den Leibspeisen unseres bayerischen Papstes oder ähnlich.



Sonntag, 15.04. - Tag zur freien Verfügung:

Unser Vorschlag: Nehmen Sie sich nach dem Frühstück Zeit und besichtigen Sie die Gnadenkapelle und die Kirchen in Altötting und nehmen Sie am Gottesdienst um 11.30 Uhr in der Basilika St. Anna teil.

Die Altöttinger Museen "Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum" mit dem berühmten Goldenen Rössl, die "Dioramenschau des Altöttinger Marienwerkes" oder das Monumental-Rundgemälde "Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi" vermitteln viele interessante Informationen über den Wallfahrtsort.

Wir wünschen eine angenehme Heimreise.

Ihr Hotel: Hotel Plankl, in unmittelbarer Nähe zum Kapellplatz gelegen. Für die konsequente Einhaltung der Frische bei den Zutaten der Speisen hat das Hotel den Bayerischen Staatspreis erhalten! Zur Entspannung kann der hauseigene 18 m Pool genutzt werden.

Zimmer:
-Wenn Sie sich für das „Pilger Erlebnis Zimmer“ auf 3* Niveau entscheiden, steht Ihnen im Zimmer als besonderes Schmankerl eine eigene Sauna, Aromaliege, ein Dampfbad, oder Wasserbett zur Verfügung.
-Das „Pilger Zimmer“ bietet den Komfort eines 3* Hauses und ist mit Dusche/ WC und Fernseher ausgestattet.

Preis Package September: ab 208,00 € pro Person (je nach Zimmerkategorie)
(inkl. 2 Übernachtungen, 2x Frühstück, 2x Abendessen, Transfer zu den Startpunkten der Wanderung, Kurzführung Kapellplatz, Pilgersegen und –stempel)

Bis zu 2 Wochen vor dem Termin können Sie kostenfrei stornieren, danach fallen 100% der Kosten an. Sollte die Mindestteilnehmerzahl zwei Wochen vor Termin nicht erreicht sein, behält sich das Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting vor, das Package zu stornieren. Angemeldeten Teilnehmern entstehen dadurch keine Stornierungskosten.

Bitte denken Sie an:
- ausreichend Kondition für ca. 7 und 17 bzw. 15 km Wegstrecke
- Verpflegung
- gutes Schuhwerk
- witterungsbedingte Kleidung (Wanderstöcke können gerne mitgenommen werden)

Die Pilgerwanderungen finden bei jedem Wetter statt.
Gruppengröße: mind. 4 und max. 12 Personen

Anmeldung bis 2 Wochen vor Termin im Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting erforderlich.

Weitere Infos zu unseren begleiteten Pilgerwanderungen finden Sie hier:
Begleitete Pilgerwanderungen Altötting



Herzlichen Dank für den schönen Vorschlag und Pilger-Grüße vom Bayerischen Wolfgangsweg im Aufbau zum Österreichisch-Bayerischen Wolfgang-Weg!

Seite 13 und 14 im Engelheft

Das Design des Engelheftes hat Marco Göde EDV gemacht.
 Blättern wir mal wieder eine Seite weiter im Engelheft des Engelweges am Wolfgangsweg-Zubringer zwischen Fernsdorf und Ayrhof , ein Weg mit Engeln und spirituellen Impulsen, der auf vielfachen Wunsch noch bis zum Ende der Osterferien stehen wird.

Auf Seite 13 betrachten wir einen lebensgroßen Schutzengel und auf Seite 14 steht mitten in der Landschaft am Wegesrand unbeirrt ein Engel mit Schaf und Hund/Wolf und spricht "Fürchtet euch nicht!"

Impuls zum Engel:

Auch Tiere haben Schutzengel. Im alten Russland sagte man, dass getötete Tiere von ihren Engeln sanft auf die Arme genommen werden und an einen besseren Platz gebracht werden.

Impuls: Der Engel steht an der Tür des neuen Jahres und spricht: "Fürchte dich nicht!"
Anmerkung: Dieser Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann erinnert auch daran, dass in der Bibel genau 365 mal daer Satz FÜRCHTE DICH NICHT vorkommt. Für jeden Tag einmal! 

Sonntag, 18. Februar 2018

"Erst die Rinder - dann die Kinder!" - - Engelweg-Buch Seite 11 und 12

Dieser Engel mit Stall-Laterne steht bei einem Hof mit Hochlandrindern aus Mutterkuhhaltung.
 Impuls zur Station 11 am Engelweg:

"Erst die Rinder - dann die Kinder!" (Maria Hagengruber - Xavers Mutter)

Die früheren Bauern waren sich sehr bewusst, dass mit der einzigen Kuh das Überleben der Familie zusammenhing. 

Die Menschen brauchen die Haustiere - die Haustiere brauchen die Menschen.

(Impuls diesmal von der Künstlerin Dorothea Stuffer selber verfasst)






Erlebnis:
Eine junge Mutter, Verkäuferin in einem Bliumenladen, hat erzählt, sie gehe täglich einige Engelstationen mit ihrer dreijährigen Tochter, die unbedingt immer die Figuren betrachten will und auch die Impulse vorgelesen haben will. Der Impuls mit den Rindern und den Kindern gefällt Pauline - so heißt das Töchterlein - ganz besonders gut!

Auf vielfachen Wunsch wird der Engelweg noch bis zum Ende der Osterferien stehen bleiben. 

Der Engelweg wird zur Zeit mit "himmlischem Weiß" dekoriert
Engelweg-Heft - Design Marco Göde EDV Viechtach