Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Dienstag, 17. Januar 2017

Geführte Pilgerwanderungen 2017: GEHmeinsam unterwegs beim Schuppenpilgern nach Altötting

GEHmeinsam unterwegs beim Schnupperpilgern nach Altötting
7. – 9. April und 6. – 8. Oktober 2017

Pilgerprogramm:
Freitag, Jakobsweg
Halbtägige begleitete Pilgerwanderung ab Heiligenstatt nach Altötting (7 km).
Treffpunkt 13:30 Uhr vor dem Hotel Plankl mit der Pilgerbegleiterin.
Anreise ab 14:05 Uhr vom Bhf Altötting mit der Südostbayernbahn
14:15 Uhr – ca. 18:00 Uhr
Pilgerstationen entlang des Weges:
-Wallfahrtskirche in Heiligenstatt, welche seit 1373 von Wallfahrern aufgesucht wird: beinhaltet außergewöhnlichen Reliquienschatz
-Michaelikirche unweit des Kapellplatzes: alte Rötelzeichnungen von Jakobspilgern
-Ankunft auf dem Kapellplatz um ca. 18:00 Uhr

-Anschließend Kurzführung auf dem Kapellplatz mit Fokus auf die Gnadenkapelle und die Wallfahrtsgeschichte

-Abendessen im Hotel: z. B. Menü nach den Klosterrezepten von Kapuzinerbruder Kleopas


Samstag, WolfgangWeg
Ganztägige begleitete Pilgerwanderung ab der Hedwigskapelle auf der Burg zu Burghausen (ca. 18 km)
Stärkendes Frühstück im Hotel
Treffpunkt um 08:00 Uhr vor dem Hotel Plankl
Start: Hedwigskapelle auf der Burg zu Burghausen um 08:25 Uhr (Anfahrt mit Sammeltaxi)
08:25 Uhr – ca. 16:30 Uhr
- Hedwigskapelle auf der Burg zu Burghausen
-barocke Pfarrkirche St. Martin aus dem 15. Jh. in Mehring
-spätgotische Kirche St. Nikolaus aus Tuffstein mit schönem Flügelaltar in Hohenwart

Ankunft auf dem Kapellplatz um ca. 16:30 Uhr mit Pilgersegen durch einen Kapuzinerpater
-Abendessen im Hotel: z. B. Menü – Die Leibspeisen unseres bayerischen Papstes

Sonntag
Tag zur freien Verfügung
Unser Vorschlag: Nehmen Sie sich nach dem Frühstück Zeit und besichtigen Sie die Gnadenkapelle und die Kirchen in Altötting nach der Teilnahme am Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Basilika St. Anna. Die Altöttinger Museen „Haus Papst Benedikt XVI. - Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum“ mit dem berühmten Goldenen Rössl, die „Dioramenschau Altötting“ oder das Monumental-Rundgemälde „Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi“ vermitteln viele interessante Informationen über den Wallfahrtsort. Und anschließend ein gemütlicher Nachmittag bei Kaffee und Kuchen am Kapellplatz – oder lieber im schattigen Biergarten? Die Region Inn-Salzach bietet mit der weltlängsten Burg in Burghausen oder den Stadtplätzen von Neuötting und Mühldorf in Inn-Salzach Bauweise weitere schöne Ausflugsziele.
Individuelle Abreise

Ihr Hotel: Hotel Plankl, in unmittelbarer Nähe zum Kapellplatz gelegen. Für die konsequente Einhaltung der Frische bei den Zutaten der Speisen hat das Hotel den Bayerischen Staatspreis erhalten! Zur Entspannung kann der hauseigene 18 m Pool genutzt werden.

Zimmer:
-Wenn Sie sich für das „Pilger Erlebnis Zimmer“ auf 3* Niveau entscheiden, steht Ihnen im Zimmer als besonderes Schmankerl eine eigene Sauna, Aromaliege, ein Dampfbad, oder Wasserbett zur Verfügung.

-Das „Pilger Zimmer“ bietet den Komfort eines 3* Hauses und ist mit Dusche/ WC und Fernseher ausgestattet.

Preis Package April und Oktober: ab 199,00 € pro Person (je nach Zimmerkategorie)
(inkl. 2 Übernachtungen, 2x Frühstück, 2x Abendessen, Transfer zu den Startpunkten der Wanderung, Kurzführung Kapellplatz, Pilgersegen und –stempel)

Bitte denken Sie an:
  • ausreichend Kondition für ca. 7 bzw. 17 km Wegstrecke
  • ausreichend Verpflegung
  • gutes Schuhwerk
  • witterungsbedingte Kleidung (Wanderstöcke können gerne mitgenommen werden)

Die Pilgerwanderungen finden bei jedem Wetter statt.
Gruppengröße: mind. 4 und max. 12 Personen.

Anmeldung (bis spätestens 3 Tage vor Termin) und weitere Infos im Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting:
Kapellplatz 2a
84503 Altötting
Tel. +49 (0)8671 / 5062 -19 E-Mail: touristinfo@altoetting.de
Fax. +49 (0)8671/5062-54 www.altoetting.de

Sonntag, 15. Januar 2017

"Stundenpilgern" im Schneewald

Verschneite Wege, verschneite Wegweiser

... mit Hund durch den Winter-Wald am Wolfgangsweg wischen St. Englmar und Rettenbach, auf ca. 950 Höhenmetern...

"Stundenpilgern" ist eine "Erfindung" des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang und bedeutet eine Herzens-und mentale Verbindung zu allen großen Pilgerwegen, auch wenn man nicht weit laufen kann.


Märchenhafte Stille und Frieden
EINS sein, sich einig sein....

Samstag, 14. Januar 2017

Das Verkehrsbüro Altötting teilt mit

Sabrina Peetz vom Verkehrsbüro  Altötting informiert: Wir haben auch dieses Jahr wieder Pilgerangebote auf dem WolfgangWeg!

Begleitete Pilgerwanderungen auf dem WolfgangWeg nach Altötting 2017

Wenn Sie gerne in der Natur sind um vom stressigen Alltag abzuschalten und gemeinsam mit netten Menschen unterwegs sein möchten, haben wir genau das Richtige für Sie: Wandern Sie zusammen mit Gleichgesinnten und einer Pilgerbegleiterin zum Marienwallfahrtsort Altötting um zu entschleunigen. Die Wanderungen führen auf Teilstücken des Jakobsweges und Wolfgang-Weges von Heiligenstatt oder Burghausen nach Altötting.

Von Burghausen nach Altötting führt die ganztägige Wanderung (ca. 17 km) am 08. April und 07. Oktober. Ausgangspunkt der Pilgerwanderung auf dem WolfgangWeg ist um 08:15 Uhr die Hedwigskapelle auf der Burg zu Burghausen Die Wanderung führt nach einem Morgenimpuls nach Mehring. Dort wird die spätgotische barocke Pfarrkirche St. Martin aus dem 15. Jahrhundert besichtigt. Weiter geht es nach Hohenwart, zur spätgotischen Kirche St. Nikolaus aus Tuffstein mit ihrem schönen Flügelaltar von ca. 1500. Nach einer Mittagspause mit Einkehrmöglichkeit werden die restlichen 10 km auf dem „Fürstenweg“ durch den idyllischen Staatsforst zurückgelegt. Die Pilger erreichen schließlich Altötting mit dem berühmten Kapellplatz. Dort erhalten die Teilnehmer zum Abschluss des Pilgertages einen Pilgersegen durch einen Kapuzinerpater.

Die Teilnehmer werden gebeten an Verpflegung, gutes Schuhwerk und witterungsbedingte Kleidung zu denken. Natürlich sollte man auch über ausreichend Kondition für ca. 7 bzw. 17 km Wegstrecke verfügen. Die Pilgerwanderungen finden bei jedem Wetter statt.

Weitere Infos und Anmeldung:
Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting
Kapellplatz 2a
84503 Altötting
Tel. +49 (0)8671 / 5062 -19
Fax. +49 (0)8671/5062-54

Hinweis: der WolfgangWeg ist organisiert und betreut von der Österreichischen Pilger-Gruppe um Dr. Peter Pfarl und Anton Wintersteller.

Mittwoch, 11. Januar 2017

Rückblick in das Jahr 2016: Pilgerverein St.Wolfgang

Am 2.Februar 2016 fand in Kirchaitnach eine Lichtmess-Andacht in Zusammenarbeit des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang und der Gemeinde Kollnburg unter der Leitung von Pater Josef, Kollnburg und Pfarrer Micha Boeschmann, Regensburg, statt. Kirchaitnacher Dorfbewohner, Flüchtlicnge und Mitglieder des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang gingen mit Fackeln von den "Glücksboten" in 3 Stationen zur Kirchaitnacher Kirche, wo ein Gottesdienst in 3 Sprachen stattfand. Presse-Foto: Marion Wittenzellner, VBB (und Bericht).

Ankündigung in der Presse (VBB)
Ostern 2016: Pilgerhelfer Xaver Hagengruber schmückt jede Kreuzweg-Station zur Wolfgangskapelle mit einer Osterglocke


Frischer Wind: Neue Vereinsmitglieder kommen hinzu: Friedel Dreischmeier, Petra Herzog, Eva Maria und Josef Herzog, Elke Weber.

Der Vorstand wird neu gewählt: Pilgerpfarrer Ernst-Martin Kittelmann (Kassenprüfer), Karla Singer, Eva-Maria Herzog (Schriftführerin), Dorothea Stuffer (2. Vorsitzende), Hildegard Weiler (1.Vorsitzende), Friedel Dreischmeier (Kassier).
Mai 2016: Der Wanderverein Viechtach pilgert zur Wolfgangskapelle

Ankündigung zur Wanderung in der Presse (VBB)
Eintrag ins Vereinsregister: Friedel Dreischmeier "schiebt an"!
mai 2016: Traditionelle Wallfahrt/geführte Pilgerwanderung am Wolfgangsweg von Böbrach nach Neulirchen bei Heiligen Blut

Altötting, Juni 2016: Hildegard Weiler und Karla Singer pflegen den Kontakt mit den österreichischen Wolfgangspilgern, hier Wolfgangs-Autor und Wolfgang-Weg-Initiator Dr.Peter Pfarl, Österreich, und Pilgerpfleger und Wolfgang-Weg-Initiator Anton Wintersteller, Österreich.

 Pilgerkreuze aus Birkenholz, angefertigt am Gnadenhof Franz-Xaverhof, Fernsdorf, Wolfgangswegweg-Zubringer
Die Pilgerkreuze führen am Wolfgangsweg durch Arnbruck, wo im "Glasdorf "die "Glücksboten" aufgestellt werden.
24. Juni (Johannistag): Einzug der Pilger ins Glasdorf
Andacht bei den Glücksboten mit Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg. Thema: "Johannes der Täufer - sich über das Glück des anderen freuen."
Pilger Rudi trägt text vor - Carola übersetzt 


August 2016: Tragen der Pilgerkreuze zur Wolfgangskapelle - gleichzeitig wird zum Hochtragen der Kreuze eingeladen, Projekt wird aktiv ganzjährig angenommen. 
Steil hinauf...

... zur Kapelle


August 2016: geführte Pilgerwanderung mit Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune von Viechtach nach Kollburg
Pilger Rudi pilgert am Wolfgangsweg zur Andacht in Münchshöfen

Presse-Bericht zur "Gnadenlicht-Feier" in Münchshöfen am Wolfgangsweg auf 750 Metern Höhe
Andacht mit Pater josef, Kollnburg, Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, Hildegard Weiler, Bürgermeisterin Josefa Schmid

13 Gnadenlicht-Impulse in der Presse ab Advent bis zum Dreikönigstag, verfasst von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann und Hikldegard Weiler
Ausblick in 2017: "Nicht ich, sondern ER" - Impuls 13,
Foto: Elke Weber

Mittwoch, 4. Januar 2017

Pilgern und Leben der Gemeinde der Christuskirche Viechtach

Pilger Rudi Simeth betet in der "Kleinen Berg-Kapelle" =Sakristei der Christuskirche. 
Die Christuskirche Viechtach liegt am "Herzstück" des Wolfgangsweges Viechtach - Wolfgangskapelle bei Böbrach. Von hier aus sind schon etliche Pilgerwanderungen ausgegangen, speziell von Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune, alle in Zuammenarbeit mit dem Verein Pilgerweg St.Wolfgang und Pilgerfüherin Hildegard Weiler.  Alle Pastoren, die hier tätig sind und waren, haben sich schon eingebracht zum Thema Projekte und Pilgern am Wolfgangsweg, so auch Altpfarer Ernst-Martin Kittelmann und Vakanzpfarrer Micha Boerschmann, Regensburg
In der von Professor Dr. Peter Fröhlich neugestalteten (noch in Bearbeitung) Homepage der Christuskirchen-Gemeinde finden Sie unter "Bildergalerie" einige Eindrücke hierzu.



Link zur Homepage: HIER

Montag, 2. Januar 2017

Zum neuen Jahr

Brieftauben vom Pilgecamp Gnadenhof Franz-Xaverhof

Ein neues Jahr beginnen heißt ein neues Leben beginnen.
(Johannes XXIII.) 


Wir sind unterwegs auf einer Pilgerreise zum Leben in Fülle.
(Papst Franziskus)



Jahreslosung 2017:


Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben. (Heseiel 36,26)


Aus dem Text-Zusammenhang ergibt sich, dass Gott selbst dafür sorgen wird, dass seine Heilgkeit nach einer Zeit von Gottlosigkeit, Ungerechtigkeit und Unbarmherzigkeit wieder hergestellt wird.Aber wie? Nicht durch einen Aufruf zum "Heilgen Krieg" der Gerechten gegen die Ungerechten, der "Gläubigen" gegen die "Ungläubigen". Nicht dadurch, dass Gottuns jämmerliche Menschen mit ihrer kleinen Kraft vor seinen Karren spannen müsste, damit wir Gottes heiligkeit retten sollen. Sondern indem er bei den Menschen seines Wohlgefallens eine göttliche Herztransplation vornimmt, bei der ein neues Herz und ein neuer Geist eingepflanzt wird.

Der HERR sorgt selbst dafür, dass sein Name nicht durch Hass und unbarmherzige Gewalt entehrt wird. Mit dem Mittel der Liebe, die er uns schenkt und zu der er uns in der Kraft seines Geistes befähigt. (Nach Gerd Kelter)


Ein Jahr der Gnade, Barmherzigkeit und Liebe wünscht Ihnen der Verein Pilgerweg St. Wolfgang.

 O mein Gott, wann werde ich es dahin bringen, dass mein ganzes Leben dich preist? (Theresa von Avila)


Das neue Jahr einläuten - Dorothea Stuffer in der Christuskirche Viechtach

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Andacht zum Thema "Ich habe einen Traum" von Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg

Stern aus Geschenkpapier, Bastelarbeit von Alfred und Christiene Bock, Wolfgangspilger


Eine Andacht von Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg

Gemeindebrief der Evag.-Luth. Kirchengemeinde Viechtach, Dezemmber 2016 - März 2017




Vorab: Pfarrer Micha Boerschmann aus Regensburg hat auf Bitten des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang während der Vakanz der Evangelischen Kirchengemeinde Viechtach freundlicherweise mit seinen hervorragenden Predigten wertvolle spirituelle Beiträge bei vier Veranstaltungen der Wolfgangspilger geleistet.

1. Zweimal bei den "Glückspferden" in Kirchaitnach (2015/2016)
Pater Josef, Kollnburg, Kassier und Bauleiter Friedel Dreischneier, Pilgerhelfer Asylbewerber, Bürgermeisterin Josefa Schmid, Pfarrer Micha Boerschmann, 2.Vorsitzende und Künstlerin Dorothea Stuffer

2. Bei einer geführten Pilgerwanderung zum Glasdorf Arnbruck, auch Glückspferde, am 24.6.2016 (Predigt über Johannes den Täufer)
Das Ehepaar Weinfurtner, Asylbewerber, Vereinsmitglied Karla Singer, Pfarrer Micha Boerschmann

3. Beim "Gnadenlicht" (Predigt) in Münchshöfen am Wolfgangsweg auf 850 Metern Höhe,      Dezember 2016

Münchshöfener Dorfbewohner, Pilgerhelfer Xaver Hagengruber, Pilger Rudi, Kassier und Bauleiter Friedel Dreischmeier, Pater Josef (von hinten), Bürgermeisterin Josefa Schmid, Pfarrer Micha Boerschmann (in grün), 1.Vorsoitzende Hildegard Weiler, Blechfigur des heiligen Wolfgang mit Wolf und Schaf von Dorothea Stuffer


 
Austeilung des Abendmahls in der Christuskirche Viechtach, Herzstück Wolfgangsweg


Der Prophet Sacharja
Viel wissen wir von Sacharja nicht. Um das Jahr 520 v. Chr. taucht er auf und verkündet, was Gott ihm aufgetragen hat. Seine Worte sind bis heute geblieben. Sie prägten die Offenbarung des Johannes, das Matthäusevangelium und unsere Lieder und Bilder von Weihnachten.
Als Sacharja auftritt ist die Babylonische Gefangenschaft vorbei und das Volk Israel darf nach 70 Jahren Exil wieder zurück in die Heimat. Vermutlich ist Sacharja einer dieser Heimkehrer.
Das Volk hat große Hoffnungen an die Heimkehr geknüpft: "Jetzt wird alles wieder gut. Gott hat uns gestraft, aber jetzt ist er wieder gnädig." Doch wie so oft folgte auf die Aufbruchsstimmung die große Ernüchterung.
Die Israeliten warteten vergeblich auf göttliche Zeichen. Da kommt Sacharja. Er will das Volk wieder aufrütteln und ihnen Mut zusprechen.
Sein Buch ist voll von Visionen über eine neue Weltordnung und die Erscheinung eines namenlosen Messias, der Gerechtigkeit bringen soll; eine Schau, wie sie sich viel später mit dem Einzug Jesu in Jerusalem erfüllt. Die Visionen sind Sinnbilder für ein Leben in Frieden, das den Juden nach der Fertigstellung des Tempels versprochen ist.

Der Traum vom gerechten König
Propheten sind Träumer, das macht sie mir so sympathisch. Deswegen haben sie uns auch etwas zu sagen in der Adventszeit. Denn die Adventszeit ist "Traumzeit". Wir warten und erwarten Weihnachten. Was erwarte ich vom Leben? Was erwartet Gott von mir? Was steht noch aus und wartet auf Erfüllung?
Dem Propheten Sacharja zeigt Gott in Träumen, was die Welt erwarten darf und vorauf sie sich vorbereiten soll: auf den Messias. Eins seiner berühmtesten Worte ist ganz und gar adventlich träumerisch:
Siehe dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. (Sach 9,9)
Da dürfen wir mitträumen. Zu all denen, die feststecken in ihrem Leben, die nicht mehr weiter wissen, kommt er: der Helfer. Zu all denen, die eine Krankheit plagt, kommt er: der König des Lebens. Zu all denen, die streiten und hassen statt zu lieben, kommt er: der Gerechte.
Adventszeit ‑ Zeit zum Träumen. Doch Träumer scheinen es heute schwer zu haben. Wer durch das Leben jagt, hat keine Muse zum Träumen. Wer nur die Frage kennt: "Was springt dabei heraus?", muss Träume für Luxus halten. Aber ich will mir das Träumen nicht nehmen lassen. Das habe ich von den Propheten gelernt.
Sacharjas Traum ist in Erfüllung gegangen - nicht gleich und nicht so, wie es die Menschen in Israel erwartet hatten. Sein Traum war der Beginn eines langen Weges, den Gott in der Geburt Jesu erfüllt hat. Und auch da in der Krippe ist der große Traum zunächst ein kleines Kind. Der Traum musste erst wachsen und groß werden. Er muss beschützt werden vor Herodes, bis er Jahre später in Jerusalem einzieht. Ob sich Sacharja das so hätte träumen lassen? Siehe dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.
Seinen Traum können wir heute weiter träumen:
Ich habe den Traum, dass wir Handlanger dieses Messias sind, dass wir selbst Gerechte und Helfer werden.
Ich habe einen Traum von unserem Land: dass es ein friedvolles Deutschland sei im Herzen Europas, großzügig und gast­freund­lich, und das beim Sparen nicht bei den Aller­ärmsten anfängt.
Ich habe einen Traum von meiner Kirche, dass sie eine Kirche mit offenen Türen ist, die alle Menschen einlädt, die aber auch zu den Menschen geht, zu den Beschädigten, zu den Traurigen, zu den Bedürftigen.
Träume haben etwas an sich, was auf Verwirklichung und Erfüllung zielt. Sie sind hartnäckig und lassen sich nicht so leicht abspeisen.
Pfarrer Micha Boerschman



Pfarrer Micha Boerschmann erteilt den Weihnachts-Segen 

Freitag, 23. Dezember 2016

Preisverleihung an Hajo Bach - ein Highlight für den Verein Pilgerweg St.Wolfgang

Preisverleihung an Hajo Bach in Augsburg

Hajo Bach, der beliebte Erlebnispädagoge und aktives Mitglied und Gründungsmitglied des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang, wurde am 1. Oktober 206 bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Internationalen Kongress erleben &lernen an der Universität in Augsburg im Kreise vieler namhafter Erlebnispädagogen und Professoren in der Kategorie "Personen" - an eine bestimmte Persönlichkeit gebunden - geehrt. Weitere Kategorien waren Autoren und Projekte.

Diese Ehrung durch Prof.Werner Michl ist nicht nur für Hajo, sondern auch für den Verein Pilgerweg St.Wolfgang ein bedeutsamer Höhepunkt des Jahres 2016 und unserer gesamten Vereins-Zeit. Hajo, wir gratulieren!

Hajo Bach und der Verein Pilgerweg St.Wolfgang haben im Sommer 2015 in Zusammenarbeit mit Pfarrer Dr.Werner Konrad am Pilgercamp Xaverhof, Wolfgangsweg-Zubringer, bei der Schnitzmühle und am Mieslhäusl mit Pilgerpfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Oberried)) drei Sommer-Glanzlichter zum Thema "Geführte Pilgerwanderungen mit Erlebnissen und Spiritualität am Wolfgangsweg" erstrahlen lassen. Die Einbeziehung von Flüchtlingen und die internationalen musikalischen Einlagen mit Trommeln und Gitarre trugen - auch wegen der sehr guten Presse-Berichterstattung durch die Autorin Marion Wittenzellner (VBB) einen bis heute wirkungsvollen Beitrag zur Völkerverständigung bei - ganz im Sinne des Missionars Bischof Wolfgang von Regensburg.

"Jetzt mit 70 Jahren fühle ich mein erfülltes Leben und kann es auch zugeben." so Hajo Bach.

In den letzten Jahren hat Hajo Bach einen großartigen Nachfolger seiner Naturcamp-Arbeit im Bayerischen Wald in Götz und Esser und Christiane und Team gefunden. "Die Seminare im Bayerischen Wald haben Götz und Christiane wie ein eigenes Kind angenommen." freut sich Hajo Bach.  Beate Thome führt die Praxisarbeit in den Naturcamps Hunsrück nach wie vor mit Begeisterung und großem Erfolg durch.



 Inmitten all dieser Erfolgsnachrichten steht Hajo Bach aber auch zu seinen Krankheiten, die er immer wieder hart kämpfend besiegt hat. "Ich bin ein Stehaufmännchen." erwähnt Hajo. Dieses Immer-wieder-sich-auf die Beine-Stellen nennt Hajo Bach RESILIENZ. Dieses Thema ist auch eines seiner beliebten Temen bei seinen Seminaren und Büchern. Hajo nennt dieses Thema auch gerne: "(Über-)Lebensführung".

Noch ein Blick nach vorne:

Hajo Bach möchte nun mit seiner wunderbaren Lebensgefährtin Marianne, die auch bei dem dreifachen Geführten Pilgerwanderungs-Projekt in 2015 mit dabei war, sein Leben mit Urlaub und Reisen genießen. "Daneben beabsichtige ich ganz ohne Belastung noch ein weiteres Buch in präventiv-therapeutischer Wildnispädagogik zu schreiben.  In  das Buch, werde ich auch ein Kapitel Wildnispädagogik und Spiritualität einbringen." Und damit schließt sich ein weiterer Kreis zum Wolfgangsweg, einer der tiefen Herzensangelegenheiten von Hajo Bach.

Preisverleihung im Oktober 2016. Der Verein Pilgerweg St.Wolfgang ist stolz auf Hajo Bach

Hajo sagt weiter:

Lesen für einen guten Zweck

Angesichts der Kinder, die aufgrund ihrer schweren Erkrankung die Weihnachtsfeiertage in Kliniken verbringen müssen, habe ich spontan beschlossen, den Erlös für den Verkauf meines Buches "Erlebnispädagogik im Wald", 3.Auflage, in der 2. Jahreshälfte 2016 der Stiftung Deutsche Krebshilfe zukommen zu lassen.

Auch dem Pilgerverein St. Wolfgang möchte ich einen Anteil zuwenden und 
wünsche Euch allen eine besinnliche Adventszeit,
ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2017

Hajo 

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Eine Krippe bei den Glückspferden im Glasdorf am Wolfgangsweg



Pilgerhelferin Elke Weber, Dorothea Stuffer, Pilgerhelfer Xaver Hagengruber, Hildegard Weiler (1. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang), Friedel Dreischmeier (Kassier und Bauleiter).
Foto: Pilgerpfarrer Ernst-Martin Kittelmann


Heute bauten Mitglieder des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang im Glasdorf Arnbruck bei den "Glückspferden" eine Krippenszene, aus Blech ausgeschnitten und bemalt von Dorothea Stuffer,  auf. Die Szene wird unter Anweisung von Oskar Weinfurtner vor Weihnachten beleuchtet werden.

Intension:

Die Adventszeit ist - wie die Passionszeit - eigentlich eine Fastenzeit. Während wir in der Passionszeit den Kreuzeweg gehen, könnte man den Weg in der Adventszeit als den Königsweg bezeichnen. Die Heiligen Drei Könige warteten nicht, bis der Messias zu ihnen in ihr Land kam, sondern machten sich neu auf den Weg zu Christus.

Bei den Glückspferden sehen wir, wie alle Pferde und Reiterfiguren auf eine Mitte zugehen. Diese Mitte bildet nun die Krippenszene.

Der Wolfgangs-Pilgerweg - ein Weg zur Mitte:

Christus, der Wohltäter des Herzens, ist das Ziel. Die Glücksbotin mit dem leuchtenden Herzen (zu sehen hinten rechts bei Friedel Dreischmeier) bildete bisher die Mitte der Blech-Installation, die genau seit dem Johannistag (24.Juni) im Glasdorf zu bewundern ist.

Nun wird vor Weihnachten in der Krippenszene Christus als Herzensmitte sichtbar.

Die Szene ist voller Sanftheit, Ruhe und Frieden, eingebettet in eine Traumwolke. Die Kripppe als die große Wolhtat für alle Kreaturen, Ziel aller Glücksboten.

Frieden auf Erden

Ein trüber Tag beim Aufbau. Später soll die Krippe beleuchtet werden.
Elke Weber ordnet an, dass die Josefsfigur nochmal abmontiert und etwas nach links geneigt werden soll, um den richtigen Blickwinkel zur Krippe zu haben. 
Pilgerpfarrer Ernst-Martin Kittelmann  (links) kommt hinzu. 
Pressefoto von Autor Hans Weiß, Arnbruck. Der Bericht ist am 17.Dezember erschienen. Vielen Dank!
Im Hintergrund sieht man die Herzenspilgerin. Im Vordergrund die Reiterszene: "Im Mittelalter unterwegs". Über Xaver  sieht man den  Heiligen Wolfgang als Pilger zu Pferde gefolgt vom Wolf (Kopf abgeschnitten neben Friedels Arm). 
Ein geniales Foto!!

Samstag, 10. Dezember 2016

Laternenwanderung zur Göstlkapelle am Zubringer vom Wolfgangsweg Teisnach/Geierstal

Musiker Günther Baumgartner und Wolfgang Göstl jun. mit Kindern der Advent-Wanderung zur Göstlkapelle.
Aus:  Kötztinger Zeitung/Viechtach aktuell - - Foto: Lemberger


113 Kinder und Erwachsene bereiteten sich kürzlich in Teisnach mit einer Laternenwanderung auf den Advent vor. Ein Strenenkind und Wolfgang Göstl hießen die Pilger in Teisnach willkommen. Ein Engel, Maria und Josef und weitere vier Kinder führten mit dem Initiator Göstl die vielen Teilnehmer zur Kapelle . Die gesamte Strecke wurde mit über 140 Kerzen erleuchtet. Zwischendurch gab es besinnliche Texte und adventliche Weisen und Gesangseinlagen.


Die Göstls haben seit einigen Jahren auf ihren Grundstück einen Baumstamm, eine Säule, mit einem Wolfgangs-Hinteglasbild nach dem Vorbild der Neukirchener Schule.

Im August 2016 unternahm der Verein Pilgerweg St. Wolfgang eine geführten Pilgerwanderung über die Göstlkapelle zum Pilgercamp Gnadenof Xaverhof, wo es ein internationales Event  "Alle unter einem Dach" mit dem beliebten Wildnispädagogen Hajo Bach unter einem großen Fallschirmzelt gab. Die Andacht zur Ankunft am Pilgercamp hielt Andacht: Pfarrer Dr.Werner Konrad.


Eine weitere geführte Pilgerwanderung am Wolfgangsweg-Zubringer Böbrach-Teisnach-Fernsdorf mit einem Abstecher nach Ayrhof ist am Michaelistag 2017 vorgesehen - wieder in bester Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kollnburg und Bürgermeistrin Josefa Schmid 

Freitag, 9. Dezember 2016

2. Impuls zu den Gnadenlicht-Bildern in Münchshöfen: Der heilige Wolfgang



Titel des Bildes: Der Hl Wolfgang - Leuchte Gottes in dunkler Zeit


Impuls - verfasst von Pilgerpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

Bewahren und beschützen, das Licht des Gnade zum Leuchten bringen und zu den Menschen im Finstern bringen, das sind auch heute noch bischöfliche Aufgaben für alle Christen.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Ein Bus wird zum kreativen "Pilgerbus" - der Grafiker Marco Göde und sein Team in Aktion

Hier seht ihr Pilgerhelferin Elke Weber, Wolfgangs-Pilgerverein-Gründungsmitglied und Bus-Auftraggeber Thomas Richwien und die Grafik-Praktikantin Michaela Gruber vor einem flott bedruckten Bus. Der Grafiker und PC-Mann Marco Göde, der einen kleinen Designerladen in der Viechtacher Linprunstraße besitzt, hat das Design gemacht und alles organisiert und umgesetzt. Marco ist Freund des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang. Wir haben ihn als Flyer-Designer für die Strecke Tschechien-Wolfgangskapelle-Regensburg auserwählt. Doch davon ein andermal, wenn's soweit ist. Marco hat schon einiges zur Organisation der Aktualisierung unserer Homepage geleistet und druckt immer gerne aktuelle Pilger-Fotos aus, von denen speziell unsere Asylbewerber-Pilgerhelfer nie genug bekommen können! Werfen wir hier und heute einen Blick auf die Entstehung von Thomas Richwiens traumhaften Bus.
Erste Anfänge: Unten am noch komplett weißen Bus sollen blaue Wasserwellen den Rahmen bilden.

Michaela Gruber am PC: Schwalben im Bild.

Vom PC auf die Folie

Und los geht der Schwalbenflug!

Ein Regenbogen bringt Farbe und Frieden. 
 Marco Göde vor seinem PC-Laden mit dem fertig gestalteten Pilgerbus! Wir gratulieren!

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