Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach - hier hat der Heilige Wolfgang vor über tausend Jahren auf seinem Weg nach Böhmen übernachtet.

Mittwoch, 24. August 2016

Rückkehr der Kollnburg-Pilger

Nach einer sonnigen August-Pilgerwanderung erschöpft, aber fröhlich wieder zurück!

Gegen 17 Uhr kamen die Wolfgangs-Pilger wohlbehalten und erfüllt von sonnig-fröhlich-nachhaltigen Eindrücken ihrer Pilgerwanderung zum Bibelgarten in Kollnburg wieder beim evangelischen Pfarrzentrum an. Der Bericht über die Wanderung erscheint demnächst in der Presse und hier im Wolfgangiblog.

Leitung: Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune (3.v.r.unten), Maike Brandes (2.v.r.oben) und Pilgerführerin Hildegard Weiler (2.v.r.unten).

Schön wars!

Start nach Kollnburg: Geführte Pilgerwanderung mit dem Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune

Links hinten: Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes - Rechts: Pilgerführerin Hildegard Weiler

Heute Morgen um halb zehn traf sich bei strahlendem Sommer-Wetter eine stattliche Gruppe von Pilgern vor der Christuskirche Viechtach. Ziel: Der Bibelgarten in Kollnburg. Nach einer kurzen Andacht in der Kirche ging's los. Wir werden demnächst hier berichten!

Kurze Pilger-Andacht in der Christuskirche - Maike Brandes informiert über das Leben des heiligen Wolfgang - Lesung im Wechsel des Psalm 67
video

Video oben: Die Pilger singen das Lied: "Nun steht in Laub und Blüte, Gott, Schöpfer deine Welt, hab Dank für alle Güte, der uns die Treue hält...."

Sonntag, 21. August 2016

Karla berichtet über eine Wolfgangs-Entdeckung in Ludwigsthal

Karla in der Wolfgangskapelle - Sie ist schon immer eine  begnadete Wolfgangs-Spueren-Entdeckerin!
Karla berichtet:

vielleicht habe ich ja so eine Art “kleines Wolfgang-GPS” eingebaut. Jedenfalls muss ich Euch unbedingt von meinem Wolfgangserlebnis in Ludwigsthal erzählen.
Auf dem Weg nach Bayrisch Eisenstein fährt man durch diesen Ort.  Hier steht auch die einzige neuromanische Kirche von Deutschland. Sie ist völlig ausgemalt,
man kann nur staunen, wenn man sie betritt.  Noch vor der Renovierung, die vor ein paar Jahren begann, war sie in ein fast geheimnisvolles Dunkel getaucht, jetzt aber kann man aufgrund der guten Beleuchtung diese ganze Pracht der Bilder bewundern und wirklich wie vor 1000 Jahren Bibelunterricht per Bild machen.

Oft fuhr ich vorbei, aber dieses Mal wollte ich doch wissen, ob die Renovierung schon abgeschlossen sei. Die Kirche war voll beleuchtet, weil verschiedene Personen mit Pflege und Gottesdienstvorbereitung beschäftigt waren. Ich sah, dass an den Seiten noch einzelne Bilder in DIN  A 4 Größe hingen von Projekten der Kirche, für die man die Patenschaft übernehmen kann. Ich dachte die ganze Patenaktion wäre schon abgeschlossen und schaute kurz die Fotos an. 

Auf dreien waren Reliefbilder zu sehen, deren Bemalung  konnte man bereits für 50 Euro finanzieren, Ich wurde, warum auch immer neugierig, wer diese Personen sind. Der anwesende Pfarrer verwies mich auf den ausgelegten Kirchenführer. Ich las nach und konnte es nicht glauben! Ich hielt das Bild des hl. Wolfgangs in der Hand. Es sind insgesamt 21 Reliefbilder an der Emporenbrüstung, deren Köpfe Heilige und andere Kirchenleute darstellen. Ich war so berührt dass ich sicherheits-
halber mit dem Pfarrer die Bilder durchzählte als Bestätigung, dass es tatsächlich St. Wolfgang ist. Dann nahm ich natürlich sofort den Spendenumschlag zum Foto, denn es ist ja wohl selbstverständlich, dass wir dafür sorgen, dass er wieder “gut ausgemalt” wird!

 Ganz herzliche Grüße

“mäht” Karla


P.S.: Vielleicht können wir ja noch ausführlich über diese wunderschöne Kirche, die dem Herzen Jesu geweiht ist, sprechen... Wenn es klappt  dass wir mal eine Böhmenrundfahrt zu all denn besonderen Kraftorten machen (vielleicht dabei auch eine Pilgerwanderung  planen), werden wir
natürlich auch hier Station machen und ein Pilgergebet vor St. Wolfgang sprechen. 

Freitag, 19. August 2016

Pilgerwanderung zum Bibelgarten in Kollnburg - der Urlauberpfarrer lädt ein!

Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune im Bibelgarten Kollnburg

Am kommenden Mittwoch, den 24.August,  findet unter Leitung von Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes eine geführte Pilgerwanderung am Wolfgangsweg statt. Ziel ist der Bibelgarten in Kollnburg.

+  Start ist  um 9.30 bei der Christuskirche Viechtach, kleine Andacht in der Kirche.
+  Weiter geht es über die Antoniuskapelle und über Rechertsried hinauf nach Kollnburg (reine Gehzeit 1,5 Stunden)
+  Hermann Biebl, Kollnburg, Initiator der Bibelgartens und Kenner aller historischen Fakts der  Region erwartet die Pilger und Besucher beim Eingang des Bibelgartens (Genobank).
+ Führung durch den Bibelgarten mit dem Urlauberpfarrer und Hermann Biebl, der auch zur Burg  und Kirche etwas erklären wird.
+ Für Besucher, die gut zu Fuß sind, Besteigung des alten Turms mit Panorama-Aussicht und  erklärenden Worten von seiten der Wanderführer und Hermann Biebl.


+ 11.30 Uhr: für Interessenten, die die Wanderung nicht mitgehen wollen oder können besteht eine  Einstiegsmöglichkeit vorm Eingang des Bibelgartens (Genobank).

+ Rückkehr nach Viechtach ca.17 Uhr

+ Mit dabei: Mitglieder des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang unter Leitung von Pilgerführerin Hildegard Weiler.  Der Verein Pilgerweg St.Wolfgang hat in Zusammenarbeit mit Pastor Lothat Le Jeune, Maike Brandes und Hermann Biebl die Wanderung vorbereitet.

Maike Brandes unterwegs nach Kollnburg


Sonntag, 14. August 2016

Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes laden ein!

Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes sind wieder für 4 Wochen im Bayerwald.
Am heutigen Sonntag, den 12.Sonntag nach Trinitatis, gestalteten Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes (Organistin) - beide aus dem "Hohen Norden" angereist - den Gottesdienst in der Christuskiche Viechtach. Die beiden sind schon seit vielen Jahren in der Ferienzeit hier in der Gemeinde und rundherum aktiv  - mit ermutigenden Gottesdiensten, geführten Pilger-Wanderungen am Wolfgangsweg und besinnlichen Andachen wie "Musik und Besinnung" (diese finden jeweils am kommenden Mittwoch, den 17.8. um 19.00 Uhr und am Mittwoch, den 31.8. um 19.00 Uhr statt.)

Lothar Le Jeune hält Gottesdienst in der Christuskirche Viechtach.

Der heutige Sonntag und die kommende Woche stehen  unter dem Wort aus Jesaja: "Geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen und glimmenden Docht wird er nicht auslöschen." Jes. 42,3

in einer sehr erbauenden predigt betrachtete Lothar Le Jeune den Psalm 36.
               HERR, deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen. Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes und dein Recht wie eine große Tiefe. HERR, du hilfst Menschen und Tieren. (Ps.36/6,7)

"Es gibt oft Zustände und Erlebnisse, die unser Herz eng machen wollen. Doch Gottes unbegrenzte Gerechtigkeit, Gnade und Wahrheit, die wie Schönwetterwolken über den weiten blauen Himmel ziehen, machen unser Herz weit, wenn wir sie betrachten." Auf den Pilgerwanderungen am Wolfgangsweg hier im Bayerischen Wald habe dies Lothar Le Jeune immer wieder erlebt, wenn er die weite Sicht über die Berge nach Erklimmen eines Höhenzuges in den hiesigen Tausendern erlebte und die Wolken über den blauen Sommerhimmel ziehen sah. Auch die Tiefen der Nord- und Ostsee seien einer Betrachtung über Gottes tiefer Gnade und Liebe wert.

Konzentriert lauschten die Gläubigen den Ausführungen Lothar Le Jeunes, die nicht nur politisch aktuell sind, sondern auch jeden in seine persönlicher Situation erreichten. Begleitet wurde der Gottesdienst an der Orgel von Maike Brandes.

Psalm 36:

Der Reichtum der Güte Gottes

1 Ein Psalm Davids, des Knechtes des HERRN, vorzusingen.
   2 Es ist aus Grund meines Herzens von der Gottlosen Wesen gesprochen, dass keine Gottesfurcht bei ihnen ist. (Römer 3.18) 3 Sie schmücken sich untereinander selbst, daß sie ihre böse Sache fördern und andere verunglimpfem. 4 Alle ihre Worte sind schädlich und erlogen; sie lassen sich auch nicht weisen, dass sie Gutes täten; 5 sondern sie trachten auf ihrem Lager nach Schaden und stehen fest auf dem bösen Weg und scheuen kein Arges. (Micha 2.1)
   6 HERR, deine Güte reicht, soweit der Himmel ist, und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen. (Psalm 57.11) (Psalm 108.5) 7 Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes und dein Recht wie eine große Tiefe. HERR, du hilfst Menschen und Vieh. (Psalm 125.1-2) 8 Wie teuer ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben! 9 Sie werden trunken von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkest sie mit Wonne als mit einem Strom. (Psalm 23.5) 10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht. (Jeremia 2.13)
   11 Breite deine Güte über die, die dich kennen, und deine Gerechtigkeit über die Frommen. 12 Laß mich nicht von den Stolzen untertreten werden, und die Hand der Gottlosen stürze mich nicht; 13 sondern lass sie, die Übeltäter, daselbst fallen, dass sie verstoßen werden und nicht bleiben mögen.

aus:           
http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/psalm/36/

Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes begrüßen die Gottesdienstbesucher vor der Christuskirche Viechtach.

Einladung für eine Pilgerwanderung mit dem Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune am Wolfgangsweg

+ Mittwoch, 24.August 2016  - Bibelweg Kollnburg ( Informationen folgen demnächst hier) -



Samstag, 13. August 2016

Kreuz-Aktion am Wolfgangsweg: Xaver Hagengruber trägt das erste Birkenkreuz zur Wolfgangskapelle

Xaver Hagengruber macht es dem Heiligen Wolfgang nach und hält in den Wolfgangsfelsen ein Schläfchen.
"....Die Idee mit den Pilgerkreuzen hatte Xaver Hagengruber, von dem übrigens auch das gesamte verwendete Birkenholz stammt. Er fand es viel zu schade, die „Wegweiser“-Kreuze einfach wegzuwerfen, und dachte plötzlich an seinen Vater, der früher auf dem Pilgerweg nach Neukirchen beim Hl. Blut selber ein Kreuzträger war. Weil Xaver Hagengruber in seinem Leben durch Gottes schützende Hand dem Tod bereits drei Mal knapp von der Schippe gesprungen war, war er jetzt auch der erste, der die Bürde auf sich nehmen wollte, ein Dankkreuz zu der kleinen Andachtsstätte am Wolfgangsriegel hinaufzutragen....." Marion Wittenzellner, VBB

Der gesamte Marion-Wittenzellner-Bericht HIER


video

Xaver sagt in diesem kurzen Video, dass er froh ist, dass er heute der Dori noch helfen darf und sie ihn ja noch braucht auf der Ranch; er hat es nochmal geschafft, das freue ihn schon - wenn man bedenkt,  was alles hätte passieren können, er könnte jetzt im Rollstuhl sein. - - Ja:  "Dieses Birkenkreuz hier trag ich gerne!"

Hinweis: 
In Duruelo (1568), dem ersten Carmel Kloster für Männer, gab es Kreuze, und zwar von Johannes vom Kreuz selbstgemachte Kreuze aus Zweigen - einfach in der Art wie Eure Birkenkreuze; diese Kreuze waren überall ... als Theresia von Avila Duruelo besuchte, war dies ihr erster Eindruck: "So viele Kreuze! !! " 

(Dieser Hinweis erschien im letzten Post zum Thema Birkenkreuze in "Kommentare " beim Blog Dorikult von Barbara Mariam B aus Belgien)



Donnerstag, 11. August 2016

Zwei Presse-Artikel: Kreuz-Trag-Aktion kommt gut an

Die kleine Pilgergruppe um die Pilgervereins-Vorsitzende Hildegard Weiler (rechts) und den Ideengeber 
Xaver Hagengruber (stehend 3. von links) beim Flurkreuz oberhalb des Wolfgangshofs, wo die Birkenkreuze ab sofort für jeden willigen Kreuzträger bereitstehen. 
− F.: M. Wittenzellner 


Wir freuen uns über die durchweg positive Resonanz bei der Presse und bei den Leuten: Die Birkenkreuze am Fuße des Wolfgangsriegels laden mittels ihrer selbst und zwei schriftlicher Erklärungen vor Ort alle Wolfgangskapellenbesucher ab sofort ein, mit ihrem persönlichen Anliegen zur Kapelle zu steigen - ein gefühltes Gebet.

Hier führen wir unbedingt noch der Pressetext von Marion Wittenzellner an, Autorin des Viechtacher Bayerwald-Boten! Danke!

Herzlichen Dank auch an den "Viechtacher Anzeiger" für die schöne Präsentation mit dem Text von Dorothea Stuffer und dem tollen Sonnenblumen-Kapellen-Gruppen-Foto, welches Weldu (Erithrea) mit der Kamera von Dorothea Stuffer oben auf der Kapelle gemacht hat.

Pressetext von Marion Wittenzellner:

Die Bürde des Kreuzes auf sich nehemen
Aktion des Pilgervereins St.Wolfgang - Kreuztragen entlang der Kreuzwegstationen zur Wolfgangskapelle

Böbrach. An Johanni haben zahlreiche mannshohe Birkenkreuze den Pilgerwanderern den Weg von der Arnbrucker Liebfrauenkapelle zur Glücksboten- Installation im Glasdorf Weinfurtner gewiesen. Nun wurden diese handgemachten Symbole christlichen Glaubens vom Verein „Pilgerweg Sankt Wolfgang“ einem neuen Verwendungszweck zugeführt: Als „Pilgerkreuze“ warten sie seit Montag
beim Flurkreuz wenige Meter oberhalb des Wolfgangshofs in Böbrach darauf, von gläubigen Wanderern, verbunden mit einer Herzensangelegenheit, einem Dank oder einer persönlichen Bitte an Gott, den Kreuzweg hinauf zu einer der 14 Stationen oder bis zur Wolfgangskapelle getragen zu werden.
Aus evangelisch-theologischer Sicht will dieses Kreuztragen zwar keinen Wunderanspruch erheben, andererseits sollte es aber auch nicht als „bloßer Hokuspokus“ abgetan werden. Vielmehr ist es – wie vor Ort auf einem Hinweisschild nachzulesen steht – eine Einübung im Glauben für ein Leben in der
Verbindung mit Christus, so wie etwa auch das Bibel-Lesen oder wie ein Stück weit mit Jesus Christus zu gehen.
Die Idee mit den Pilgerkreuzen hatte Xaver Hagengruber, von dem übrigens auch das gesamte verwendete Birkenholz stammt. Er fand es viel zu schade, die „Wegweiser“-Kreuze einfach wegzuwerfen, und dachte plötzlich an seinen Vater, der früher auf dem Pilgerweg nach Neukirchen beim Hl. Blut selber ein Kreuzträger war. Weil Xaver Hagengruber in seinem Leben durch Gottes
schützende Hand dem Tod bereits drei Mal knapp von der Schippe gesprungen war, war er jetzt auch der erste, der die Bürde auf sich nehmen wollte, ein Dankkreuz zu der kleinen Andachtsstätte am Wolfgangsriegel hinaufzutragen.
Einen Gleichgesinnten fand er in Friedel Dreischmeier, der die Tatsache, dass er just am
Montag gesund und wohlbehalten seinen 79. Geburtstag feiern konnte, obwohl er bereits als Kind auf der Flucht zwischen die deutsch-russische Front geraten war und auch später noch einige gefährliche Situationen zu überstehen hatte, als ein großes Wunder Gottes bezeichnete.
Selbst vier junge Männer aus Eritrea und Nigeria, die hier bei uns als Flüchtlinge Schutz und
Aufnahme gefunden haben, griffen sich jeder ein Birkenkreuz.
Nach einem kurzen Gebet machten sich jene sechs „Auserwählten“ gemeinsam mit der Pilgervereins-Vorsitzenden Hildegard Weiler, deren Stellvertreterin Dorothea Stuffer, Karla Singer und weiteren Pilgerfreunden an den anstrengenden Aufstieg.
An den steinernen Kreuzwegstationen legten sie jeweils einen kurzen Halt ein, was Singer und
Weiler nutzten, um ihren afrikanischen Gästen die Bedeutung der dargestellten Motive zu erklären.
Bei der Wolfgangskapelle angekommen ließ Singer zur Begrüßung die Glocke läuten, während die Kreuzträger ihre „Lasten“ abstellten und sich in das Kapellenbuch eintrugen. Anschließend erzählte Hildegard Weiler den Besuchern noch etwas über das Gotteshaus und über den heiligen Wolfgang, ehe sich das Pilgergrüppchen mit dem Wolfgangslied auf den Lippen frei jedweder Bürde wieder
auf den Weg zurück zum Wolfgangshof machte.

IMPRESSIONEN:

Mit den Kreuzen die alten Granitstufen hinaufsteigen

Chintha Angele (Sri Lanka) betrachtet konzentriert ein Kreuzwegbild

Mit den Kreuzen bei der Wolfgangskapelle angekommen

In der Wolfgangskapelle - links: Steve, Mitte: Karla Singer, rechts: Friedel Dreischmeier

Xaver Hagengruber macht es dem Heiligen Wolfgang nach und hält in den Wolfgangsfelsen ein Schläfchen

Jonas in weiter Sicht über die Berge des Bayerwaldes - dahinter oberhalb im Gestrüpp der schlafende Xaver

Elke Weber, Steve, Mahari und Karla Singer

Weldu bittet mahari, mit ihm ein Foto vor der Schutzmantelmadonna zu machen

Chintha Angele (Sri Lanka), Mahari (Erithrea) und die Künstlerin Dorothea Stuffer

Dienstag, 9. August 2016

Mit Birkenkreuzen hinauf zur Wolfgangskapelle

Steve (Nigeria), Friedel Dreischmeier, Xaver Hagengruber, Weldu (Erithrea), Jonas (Erithrea), Elke Weber, Hildegard Weiler, Chintha Angele (Sri Lanka), Mahari (Erithrea) und Dorothea Stuffer am Einsieg zum Kreuzweg zur Wolfgangskapelle. 
Gestern machte sich eine Gruppe Wolfgangspilger bei strahlendem Sommerwetter auf den Weg hinauf zur wildromantisch gelegenen Wolfgangskapelle auf dem Wolfgangsriegel bei Böbrach.

Das Anliegen: Einige der Pilger tragen jeweils eines der birkenen Kreuze, die in den letzten Wochen im Ortskern von Arnbruck angebracht waren und nun am Fuße des Kreuzwegs zur Kapelle bereit stehen.

Einladung: Der Verein Pilgerweg St.Wolfgang lädt ab sofort alle Kapellenbesucher ein, sich jeweils eines der Birkenkreuze zu nehmen, die beim Einstiegskreuz zum Kreuzweg bereit liegen, und dieses verbunden mit einem persönlichen Anliegen/einer Herzensangelegenheit zur Kapelle oder zu einer der 14 Kreuzwegstationen hoch zu tragen.

Dieses Kreuztragen ist eine Einübung im Glauben für ein Leben in der
Verbindung mit Christus. Dazu können alle möglichen Dinge dienen, wie
beispielweise das Bibel-Lesen, genauso wie ein Stück gehen mit Christus.
(Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)

Friedel Dreischmeier wollte an diesem seinen 79.Geburtstag seiner Dankbarkeit für seine wunderbare Bewahrung Ausdruck verleihen:
Im Alter von 7 Jahren war der junge Friedel im Zweiten Weltkrieg auf der Flucht von Ostpreußen zwischen die Fronten geraten; die Kugeln sausten ihm buchstäblich um die Ohren - doch er kam heil heraus, und das mitten im kältesten Winter!
Noch in 3 weiteren lebensgefährlichen Situationen hat Friedel einen wunderbaren Schutz erlebt.

Ähnlich bei Xaver Hagengruber, der 2 Gehirnblutungen und einen Sturz aus 9 Metern Höhe überlebt hat: "Mir ist mein Leben neu geschenkt worden!" Xaver ist übrigens auch der Ideengeber der Kreuztrag-Aktion!

Auch 4 Flüchtlinge, wohnhaft derzeit in Neunussberg, nahmen an dem Kreuzweg-Gang teil: Weldu, Jonas und Mahari aus Erithrea und Steve aus Nigeria; alle 4 sind Christen. Ihr Anliegen ist eine Bitte für ihre Lieben in ihrem Heimatland.

Nachdem Hildegard Weiler beim Einstieg ein Gebet gesprochen hat ("Mit Jesus das Kreuz tragen"), geht die kleine Gruppe den zunächst flachen, später immer steiler über uralte Granitstufen führenden Weg zur Kapelle hinauf.

Zunächst geht es relativ flach durch den Wald.

Der Weg zur Wolfgangkapelle wird immer steiler.

 An jeder einzelnen Station hält die Gruppe inne und betrachtet die in Kunststein gegossenen Szenen aus dem Leidensweg Christi.

Jede Kreuzwegstation wird betrachtet.

Oben angekommen tragen wir uns alle ins Kapellenbuch ein. In hoher Sicht über die Berge des Bayerwaldes beten wir unter Leitung von Hildegard und Karla Singer den "Barmherzigen Rosenkranz".
Mit Kreuzen und Sonnenblumen oben angekommen.

Nach dem Abstieg gibt es unten am Einstiegskreuz eine kleine Feier mit Kaffee und Kuchen.

Picknick und Geburtstag von Friedel Dreischmeier feiern. 

Karla Singer und Mahari

Samstag, 6. August 2016

Die Pilgerkreuze kommen zum Wolfgangsriegel

Nach dem Abbau der "W"-Birkenkreuze aus dem Ortskern von Arnbruck brachten Friedel Dreischmeier, Elke Weber, Xaver Hagengruber und Dorothes Stuffer diese markanten Hinweise des Wolfgangswegs zum Startpunkt des Kreuzweges, der zur Wolfgangskapelle führt. Pilgerhelfer Xaver Hagengruber hatte nämlich den Vorschlag gemacht, die Kreuze könnten nun dafür benutzt werden, mit jeweils einem Anliegen von Kapellenbesuchern den steilen Hang hinauf getragen zu werden. Die Idee wurde positiv aufgenommen. Um sie an eine breitere Öffentlichkeit zu bringen, wird am kommenden Montag vor Ort ein Pressetermin sein.

Dazu gibt es in laminierter Form drei Texte:








Text 1:

Pilgerkreuze für ein Anliegen

Liebe Kapellenbesucher, diese Kreuze können, verbunden mit einem
persönlichen Anliegen, zur Wolfgangskapelle oder zu einer der 14
Kreuzwegstationen getragen werden.


Text 2:

Dieses Kreuztragen ist eine Einübung im Glauben für ein Leben in der
Verbindung mit Christus. Dazu können alle möglichen Dinge dienen, wie
beispielweise das Bibel-Lesen, genauso wie ein Stück gehen mit Christus.

(Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)

Text 3:

In dieses Kapellenbuch können Sie Ihr Kreuz-Anliegen eintragen.

Ausladen der Birkenkreuze beim Wolfgangsriegel

Im Pavillion vom St.Wolfgangshof unterhalb des Kreuzwegs besprechen die Wolfgangsfreunde verschiedene Vorhaben.

Pilgerhelfer Xaver erinnert an ein Schläfchen des Heiligen Wolfgang hier vor etwa 1000 Jahren.


Freitag, 5. August 2016

Pilgerkreuze in Arnbruck abgebaut

Pilgerhelfer Xaver Hagengruber, Dorothea Stuffer und Friedel Dreischmeier, alle drei vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang, haben heute zusammen mit Pilgerhelferin Elke Weber bei strahlendem Sommerwetter die Pilger-Birkenkreuze, die  mitten durch Arnbruck auf den Wolfgangsweg aufmerksam gemacht haben, abgebaut.  Die birkenen Mittelalterkreuze standen in Zusammenhang mit der geführten Pilgerwanderung am Johannistag dieses Jahres. Die Pilgerwanderung führte von der Wolfgangskapelle bei Böbrach zum Glasdorf Weinfurtner. Dort künden noch den ganzen Sommer über die ehernen Glücksboten mit ihren Pferden ihren Segensgruß von "Gnade, Frieden und Wohlstand diesem Land".
Eines der 11 Birken-Kreuze war bei der Kreuzigungsgruppe beim "Kirchei" angebracht.

Die kreuze führten mitten durch den Ort.

Die Blechfigur "Pilger Vitus" bei der Vituskapelle wird auch abmontiert.

Freitag, 29. Juli 2016

Im Gespräch mit dem Regensburger Bischof Voderholzer

Treffen mit Bischof Rudolf Voderholzer: Karla Singer (li) und Hildegard Weiler (re) in Bodenmais am 29.6.2016

Karla Singer 8Links) und Hildegard Weiler (rechts) trafen  - (schon zum wiederholten Male) - den Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer bei einer Feier und kamen dabei ins Gespräch mit dem Themenbereich: Der heilige Wolfgang, Pilgerweg St.Wolfgang, Wolfgangskapelle bei Böbrach.

Aktuell trafen sie sich am Mittwoch, den 29.Juni 2016 in Bodenmais anlässlich der Firmung.

Bischof Voderholzer ist von seiner Abstammung und von seiner Biografie her eng mit dem Heiligen Wolfgang verknüpft.

+ Sein Vater stammt aus St.Wolfgang bei Dorfen.
+ Seine Mutter stammt aus Kladruby/Tschechien, eine bedeutende Wolfgang-Station.

Das Leben der Mutter war vom Heiligen Wolfgang geprägt, und das hat sie von früh an dem Sohn weiter gegeben.

So hat die Gestalt des Heiligen Wolfgang durch Bischof Voderholzers Eltern dessen Leben stets begleitet. In seiner Antrittsrede zur Berufung zum Bischof hat er sich verschiedenlich auf den Heiligen Wolfgang berufen, unter anderem sagte er den humorvollen Satz: "Keine Angst, ich plane keine weiteren Gebiete abzutreten!" (Wolfgangskenner wissen was damit gemeint ist - die Abtrennung Böhmens vor über 1000 Jahren.)

Karla und Hildegard sind mittlerweile schon mehrfach mit Bischof Voderholzer ins Gespräch gekommen. Hildegard hat ihm auch schon eine Zusammenstellung (Info-Mappe) wichtiger Aspekte des Bayerischen Abschnitts vom Wolfgangsweg übergeben, an welche der sympatische Bischof sich auch am 29. Juni noch gut erinnert. Er hat die Absicht, zu gegebener Zeit die Wolfgangskapelle bei Böbrach zu besuchen.

Die Österreichische Wolfgangsweg-Gruppe ist mit Bischof Voderholzer im Gespräch wegen einer Einweihungsfeier des Österreichischen Abschnitts des Wolfgangsweges in Regensburg. Regensburg ist er Berührungspunkt mit dem Bayerischen Wolfgangsweg-Abschnitt. Gemeinsame Einweihung???

Mittwoch, 20. Juli 2016

Altöttiner Klostermarkt 2016: Wolfgangsfreunde-Treffen Bayern-Österreich

In Altötting: am Stand des österreichischen Wolfgang-Pilgerweg-Stand: Hildegard Weiler, Dr.Peter Pfarl, Karla Singer, Anton Wintersteller
Foto: Wintersteller

Am vergangenen Wochenende fand der alljährliche Klostermarkt in Altötting statt. Altötting liegt auf der Strecke des Wolfgangsweges (Der "WOLFGANGWEG"), welche die österreichische Gruppe im Kreise von Dr. Peter Pfarl und Anton Wintersteller ins Leben gerufen und bereits vollständig markiert haben. Es gibt über diese Strecke bereits zwei Wanderführer, einen von Dr. Peter Pfarl und einen von Maximillian Bogner (Dieser mit einem Vorwort von Bischof Voderholzer, Regensburg!). Und seit Neuestem gibt es auch eine Wander-Broschüre, die laut Hildegards Information ein sehr gutes Orientierungs-Vorbild für "unseren" Bayerischen Wolfgangsweg-Abschnitt sein könnte!.

Am Samstag, den 16.Juli, trafen sich Hildegard Weiler und Karla Singe am Klostermarkt in Altötting am Stand der österreichischen Wolfgangspilger. Am Abend gab es in der Basilika einen feierlichen Pilger-Gottesdienst mit anschließender Lichterprozession zur Gnadenkapelle.

Hildegard und Karla kamen bereichert und inspiriert zurück, Hildegard erfuhr (Telefonat mit Dorothea) körperliche und geistliche Stärkung.

Wir bleiben auf jeden Fall in engster Verbindung mit unseren österreichischen Wolfgangsfreunden!

Grüße dahin!!