Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Mittwoch, 29. März 2017

Einladung am Palmsonntag ins Chodenland - Mit Pilger Rudi zu heiligen Quellen

40 Frühlings-Aufbruch-Wanderer beim fröhlichen Aufbruch in Ast zu heiligen Quellen mit Pilger Rudi Simeth.

Hier präsentieren wir einen sehenswerten Beitrag vom Wolfgangspilger und Pilgerführer Pilger Rudi Simeth. Das Anklicken der Dia Show mit der schönen Böhmischen Musik-Untermalung lohnt sich! Virtuell dabei sein - ganz nahe!
Und nun lassen wir Pilger Rudi zu Wort und Bild kommen:

Liebe Quellenwanderer,

noch immer wirkt die Wanderung zu heiligen Quellen im Waldgebirge vor wenigen Tagen in mir nach.
Herzlichen Dank für die überaus zahlreiche Teilnahme bei bestem Frühlingswetter.
Vergelt´s Gott auch für das harmonische Gruppengefühl, das „Mitgehen“ bei den Impulsen,
sowie das Mitsingen.
Mit uns waren wir 40 Frühlings-Aufbruch-Wanderer.

Der Heilige Wolfgang ist ja auch irgendwie bei uns gewesen.
Sichtbar als Altarheiliger in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Ast.
 
Altar der Mariä Himmelfahrt-Kirche in Ast: links der heilige Wolfgang, rechts der heilige Benedikt

Hier nochmals Bilder-Impressionen mit Musik:

Die nächste heilsame Wanderung führt dann ins benachbarte Chodenland.
Am Palmsonntag, 23. April treffen wir uns um 9.00 Uhr am Grenzübergang Furth im Wald.
Von dort fahren wir in Fahrgemeinschaften in gut 20 Minuten zum Aussichtspunkt Hrádek.
Bei Újezd und Trhanov.
Um 9.30 Uhr starten wir dann von der Chodská chalupa zu einer ersten Runde über
Újezd nach Dobrá Voda – Gutwasser bei Draženov.
Nach den ersten 6 km ist Mittagspause in der Chodská chalupa.
Eilige mit Nachmittagsterminen könnten sich dann schon „ausklinken“.
Die zweite Wanderrunde führt dann talwärts nach Trhanov – Chodenschloss.
Mit wunderschöner Lindenallee, dem Chodenschloss und einer malerischen Ansicht des
Gasthauses „Zum heiligen Johannes“ am großen Dorfweiher.
Auf einem romantischen Steig entlang der Bahnlinie führt dann der Weg nach Pila – Säge.
Hier wieder ein großer Weiher mit mächtigen Bäumen.
Auf einer beschaulichen Nebenstraßen gehts dann wieder aufwärts zum Ausgangspunkt und
Aussichtspunkt Hrádek.

Impressionen einer Erkundung an einem mystischen Nebeltag:
mit chodischer Musik hinterlegt

Ich freue mich auf zahlreiche Anmeldungen und wünsche eine schöne
vorösterliche Zeit.

Schöne Grüße

Rudi Simeth
Bilder & Touren

Gustav-Gabriel-Str. 17
93495 Weiding

Und an alle Wolfgangiblogleser(innen) von Pilger Rudi auch ein herzliches Vergelt´s Gott fürs virtuelle „Mitgehen“ bei unseren Wanderungen zu heiligen Quellen im Waldgebirge!

Die Wandergruppe beim Frauenbrünnl.

Sonntag, 26. März 2017

Laetare-Strauß

Ein Laetare-Strauß hat drei Schleifen und drei Brezen
Der vierte Sonntag in der Passionszeit hat den schönen Namen Sonntag "Laetare", das heißt: "Freut euch" (Jesaja 66,10). Im Volksmund nennt man diesen genau in der Mitte von insgesamt sieben Passions-Sonntagen liegenden Sonntag auch gern "Klein Ostern". Vierzig Tage Fasten ohne Unterbrechung - das hält keiner so ohne weiteres durch. An Laetare klingt in zarten Tönen die frohe Botschaft von Ostern an, bevor dann mit dem kommenden Sonntag "Judika"("Gott, schaffe mir Recht", Psalm 43,1) der engere Kreis der Passionszeit eingeleitet wird.

Der links gezeigte Strauß ist ein "Laetare-Strauß". Dieser Brauch stammt ursprünglich aus Franken. An Vorfrühlings-Zweigen wie Weidenkätzchen oder anderen Zweigen werden zwei lila Schleifen, eine rosa Schleife und drei Brezen angebracht. Die Schleifen symbolisieren die drei Sonntage vor Ostern. Die beiden lila Schleifen stehen für den Sonntag Judika und den Sonntag "Palmarum" (Palmsonntag). In der rosa Schleife, die für den Sonntag Laetare steht, erstrahlt gewissermaßen schon das Weiß von Ostern, daher die Farbe Rosa.

Die drei Brezen spiegeln eine alte Gebets-Haltung wider: Die Arme werden bei dieser Gebetshaltung wie Brezen vor der Brust verschränkt.

Gemälde der Künstlerin Ramona Felse, Northern Illinois
Liturgischer Altarschmuck...

...in der Christuskirche Viechtach, am Herzstück vom bayerischen Wolfgangsweg

Freitag, 24. März 2017

Abbau der Gnadenlicht-Blechbilder in Münchshöfen

Der Schnee ist geschmolzen. - Nach 4 Monaten "Gnadenlicht" in Münchshöfen am Pilgerweg St.Wolfgang auf 850 Metern Höhe haben Mitglieder des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang - das sind Elke Weber, Friedel Dreischmeier, Xaver Hagengruber und Dorothea Stuffer   - nun mit neuer alter Frische und Elan die 13 Blechbilder in einem Zuge fröhlich abgebaut. Die neue Saison mit neuen Pilger-Ideen kann kommen!

Marienfigur und Wolf werden neben allen anderen Bildern und Figuren ins Pilger-Kunst-Transport-Auto von Stufferfamily geschichtet. Die vielen Holz-Stämme und Stempen bleiben noch vor Ort eingesammelt und aufgeschichtet, bis das Team eine weitere Fuhre mit Anhänger unternehmen kann.

Kleine Pause mit Kuchen und Hund

Heim in den Stall: Adelheid und Xaver tragen die Figur des heiligen Wolfgang mit Schaf


DANKE! TOLLE TEAMWORK! Wir haben wie immer bei solchen Werk-Aktionen viel gelacht! LOVE!

Dienstag, 21. März 2017

Zu heiligen Quellen im Waldgebirge und Einladung zur Heilsamen Wanderung zum Frauenbrünnl - ein Beitrag von Pilger Rudi Simeth


Auftakt zur Wanderung vor der Wallfahrtskirche Ast bei Waldmünchen
 Liebe Mitwanderer bei den „Heilsamen Wanderungen 2017“

Und alle die es noch werden wollen,

Hier schon mal für euch der Pressebericht zur – von oben -  feucht-fröhlichen Wanderung am vergangenen Sonntag von Weiding bei Schönsee zur Schönbrunnen Kapelle und über Hannesried zurück nach Weiding.

Fröhlicher Auftakt zu Heilsamen Wanderungen 2017
Weiding: Zum ersten Wanderung „Zu heiligen Quellen im Waldgebirge“ kamen am vergangenen Sonntag vor allem schon gut miteinander bekannte Mitwanderer aus einem Gebiet von Weiden bis Eschlkam. Alle freuten sich auf eine neue Serie dieser Themenwanderungen mit spirituellen Impulsen zu besonderen Quellen im Grenzgebirge zwischen Bayern und Böhmen.
Rudi Simeth begrüßte alle herzlich vor dem Gasthaus zur Post in Weiding bei Schönsee. Die Wanderer ließen sich nicht vom milden Frühlingsregen abschrecken. Paul Zetzlmann erzählte auf dem Weg um den Buchsberg am Dümmelstein über keltische und germanische Bräuche um die Natur im Jahreskreis. An der Schönbrunnenkapelle wurde das heilkräftige Wasser verkostet. Aus dem Buch von Dr. Siegfried Grabowski über „Heilige Quellen im Bayerischen Wald“ las Rudi Simeth über die Entstehungsgeschichte der Wallfahrt und die Untersuchungen über den Kraftort am Standort der Kapelle und über das heilkräftige Wasser. Unterwegs gab weitere spirituelle Impulse. Im schmucken Ort Hannesried wurden vor allem auch die besonderen Erdkeller beachtet. Bei einer aussichtsreichen Rast am Ortsrand über Kagern stimmten alle ein fröhliches Frühlingslied an. Auf dem Weg zeigte der pflanzenkundige Franz Irrgang auch immer wieder die ersten Frühlingsblüher.
Im Gasthof zur Post in Weiding bei der gemütlichen Einkehr wurde für die gastfreundliche Wirtin Ulrike Beck noch ein zünftiges Geburtstagslied angestimmt. Alle Mitwanderer meldeten sich auch gleich wieder zur Wanderung am kommenden Sonntag an und bringen zum Teil auch noch jemand dazu mit.

Weitere Bilder und eine Kartenübersicht:
Das Frauenbrünnl mit Schöpfgefäß in der Kapelle am Ortsrand von Ast
Die Quellenwanderer vor der Schönbrunnenkapelle bei Hannesried – Sie ließen sich vom Regen nicht schrecken
Und die Ankündigung der Wanderung am kommenden Sonntag – nach der Zeitumstellung auf Sommerzeit:

Heilsame Wanderung zum Frauenbrünnl
Landkreis. Die zweite Wanderung „Zu heiligen Quellen im Waldgebirge“ startet am kommenden Sonntag, 26. März um 9.00 Uhr vor der Kirche in Ast bei Waldmünchen. Natur- und Landschaftsführer Rudi Simeth aus Weiding und Pilgerbegleiter Paul Zetzlmann aus Waidhaus führen auf einer leichten Wanderstrecke von 10 km zu schönen Fleckchen im Schwarzachtal über Kritzenast, die Thurauer Mühle und die Albernhofer Mühle. Krönender Abschluss ist dann die Frauenbrünnl Kapelle. Besonders beeindrucken wird in der Kapelle die Mariengrotte aus Muschelkalk und der Schöpfbrunnen mit heilkräftigem Wasser. Unterwegs Heimat- und Naturkundebeiträge, spirituelle Impulse und gemeinsame Lieder. Abschließende Einkehr im Raum Waldmünchen geplant. Anmeldung erbeten bei Rudi Simeth Telefon 09977/904510 oder 0173/5947879. Per Mail auch unter waldaugen@t-online.de
Auf  www.waldaugen.de finden Sie auch Bilder der Wanderstrecke

Weitere Bilder dieser aussichtsreichen Wanderung im Schwarzachtal von der Erkundung bei strahlendem Vorfrühlingswetter:

Für alle Freunde vom Wolfgangsweg: In der Wallfahrtskirche in Ast ist auch ein Bildnis des Heiligen Wolfgang

Der heiligen Wolfgang (links) und der heiligen Benedikt (rechts) am Hochaltar in Ast. (Der heilige Wolfgang war Benediktinermönch)

Schöne Grüße

Rudi Simeth
Bilder & Touren

Gustav-Gabriel-Str. 17
93495 Weiding

Tel:            09977/904510
Mobil:      0173/ 5947879
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Web:        www.waldaugen.de



Freitag, 17. März 2017

Merksprücherl für die Sonntagsnamen vor und nach Ostern


Dornenkrone und Schneeglöckchen
Die Sonntage der Passionszeit und die Sonntage nach Ostern haben wunderschöne Namen.

Hier die Merksprücherl für die Sonntagsnamen:

In                            Invokavit
rechter                   Reminiscere
Ordnung                Okuli
lerne                       Laetare
Jesu                        Judica
Passion                  Palmarum
Der kommende Sonntag ist der Sonntag Okuli.


Ab Ostern:


O                            Ostern
Quell                      Quasimodogeniti
meines                  Misericordias Domini
Jubels:                   Jubilate
Christus                Kantate
rettet                     Rogate
ewiglich                 Exaudi

Altar "Passionszeit" in der Christuskirche Viechtach mit einem Herz aus Hartriegel-Zweigen und Weidenkätzchen

Mittwoch, 8. März 2017

Pilger Rudi lädt ein!

Heilsame Wanderungen - unterwegs von kalt bis Frühling mit Pilger Rudi -  Hier: Erkundung der Wanderung
Natur‐ und Landschaftsführer Rudi Simeth aus Weiding ist oft und gerne in der Natur unterwegs. Dort holt er sich  viel Kraft. Besonders im bayerisch – böhmischen Grenzgebiet mit stillen Tälern, sprudelnden Bächen, mächtigen Bäumen und Kulturdenkmälern. Dies sind für ihn heilsame und spirituelle Kraftquellen.

Rudi Simeth sieht dies als ideale Ergänzung zu den Pilgerwanderungen auf Jakobs‐ und Wolfgangsweg. 

Paul Zetzlmann, Pilgerbegleiter auf dem Oberpfälzer Jakobsweg aus Waidhaus –
ein Pilger- und Wanderfreund von Rudi Simeth - wird auch dieses Jahr wieder die heilsamen Wanderungen durch seine
fundierten Beiträge über Kultur und Geschichte im Grenzgebiet von Bayern und Böhmen bereichern.

Pilger Rudi an alle Pilgerfreunde:

Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

der Winter verabschiedet sich ja zurzeit mit durchwachsenem Aprilwetter.
Nach zwei spannenden Wochen auf Schneeschuhen kommt jetzt der Frühlingsanfang mit Riesenschritten.

Schon am Sonntag, 19. März – am Josefitag und einen Tag vorm diesjährigen Frühlingsanfang ist dann
Auftaktwanderung zu unseren „Heilsamen Wanderungen im Frühjahr 2017“
Diesmal unter dem Motto:        „Zu heiligen Quellen im Waldgebirge“

Es freut mich sehr, dass mich auch dieses Jahr Pilgerbegleiter und Naturerlebnis-Pädagoge Paul Zetzlmann in bewährter Weise unterstützend begleitet.
Herzlichen Dank auch an Michael Neuberger von der KEB im Landkreis Cham, Josef Altmann vom Eschlkamer Wanderprogramm und der Tourist-Info Waldmünchen für die werbende Begleitung.

Ich freue mich sehr, wenn sich wieder zahlreiche Mitwanderer beteiligen.
Die Wanderungen finden ja dieses Jahr  auf mehrfachen Wunsch
hauptsächlich an Wochenenden oder Feiertagen statt.


Und als freudige Anregung zur Auftaktwanderung Bilder einer Erkundung der Wanderung am
19. März von Weiding bei Schönsee zur Schönbrunnenkapelle bei Hannesried.
Mit Treffpunkt um 9.00 Uhr am Parkplatz des Gasthofes „Zur Post“ an der Hauptstraße in Weiding.


Trotz Aprilwetter mit Schneeregenschauern begeisterte diese Runde mit tiefen spirituellen Eindrücken.

Ein fröhliches Ultreja und

Schöne Grüße

Rudi Simeth
Bilder & Touren

Gustav-Gabriel-Str. 17
93495 Weiding

Tel:            09977/904510
Mobil:      0173/ 5947879
Mail:         waldaugen@t-online.de
Web:        www.waldaugen.de

 
Die Schönbrunnenkapelle bei Hannesried

Sonntag, 19. Februar 2017

Einladung zum Wolfgangsee-Pilgertag

Österliches Pilgern am Wolfgangweg in Österreich
Das Europakloster Gut Aich lädt ein

Wolfgangsee-Pilgertag
Samstag, 22.April 2017

Auf den Spuren des Hl.Wolfgang - "Der Weg führt zum Ziel"

Ein Pilgertag mit spirituellen Impulsen auf dem Alten Pilger- und Wallfahrtsweg nach St.Wolfgang, Treffpunkt und Abschluss beim Europakloster Gut Aich in St.Gilgen (Österreich).

Aufbrechen, so wie die Natur es in der Osterzeit tut, die bewusste Wahrnehmung von Gottes Schöpfung und ein Ziel erreichen, das seit Jahrhunderten viele Menschen bewegt. Ein Tag, der Körper - Geist - Seele wieder in Beziehung bringt.

+ Pilgersegen und spirituelle Impulse am Wolfgangsweg

+ leibliche Stärkung bei einer Pilgersuppe

+ Rückfahrt von St.Wolfgang mit dem Schiff bis Fürberg

+ Führung durch den Klosterkräutergarten und Abschluss im Europakloster Gut Aich

Das Europakloster Gut Aich in Österreich


8.00 Uhr Anreise, Parkmöglichkeit beim Kloster

17.00 Abschluss, Heimreise

Spirituelle Leitung: Br.Thomas und Team von Pilgerbegleiter(inne)n


Beitrag: 25.-Euro für Pilgersuppe, Pilgerschokolade, Schifffahrt, Spirituelle Begleitung und Organisation

Mitzubringen: Gutes Schuhwerk, Allwetterkleidung, Wasser, Obst und kleine Jause

Alle TeilnehmerInnen erhalten eine Pilgerkarte und einen Pilgerpass von Altötting nach St.Wolfgang

Telefonische Rückfragen zum Pilgertag: +43)6504001968

Der Hl.Wolfgang als Bischof, Holzfigur im Europakloster Gut Aich, Darstellung vom Künstler Andreas Kühnlein/Chiemgau


Anmeldung:

Email: klosterpforte@europakloster.com

Der Wolfgangsee-Pilgertag ist eine Veranstaltung vom Europakloster Gut Aich in Zusammenarbeit mit Wolfgangseetourismus, Wolfgangsee-Schifffahrt, Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting, Referat für Tourismuspastoral der Erzdiözese Salzburg und Pilgern in Österreich



Fotos: Franz Wendl

Donnerstag, 9. Februar 2017

"Licht auf dem Weg ins noch junge Jahr" - Teil 3 der Münchshöfener Andacht am Wolfgangsweg


Dikon Hans Kollmer setzt einige ermutigende Impulse.
V.l.n.r.: Prof. Dr. Peter Fröhlich, Dorfbewohnerin mit Kerze, Karla Singer, Josef Probst, Pfarrer i.R. Ernst-Martin Kittelmann, Pfarrer Roland Kelber, Friedel Dreischmeier, Diakon Hans Kollmer

Den Taize-Gesang "Christus, dein Licht" auf den Lippen begab sich die kleine Pilgergruppe mit ihren Lichtern wieder auf ihren „ganz kleinen Pilgerweg“ vor die Kapelle, wo große Kerzen im Schnee und einige Feuerschalen die Dämmerstunde der mit dem Lichtmess-Tag genau um eine Stunde längeren Tag erleuchteten und erwärmten.

„Du kannst jeden Morgen aufwachen und dir gewiss sein, dass Gott für dich etwas Schönes und Gutes bereitet hat. Du darfst durch Ihn und mit Ihm mit einer wunderbaren Zukunft rechnen, egal wie alt du bist – heute und morgen und bis in alle Ewigkeit.“ ermutigte Hans Kollmer mit diesem
Impuls die Andacht-Teilnehmer. Lichtmess sei nach altem Brauch bei den Bauern der Tag, an welchem die Verträge mit den Knechten und Mägden aufgelöst oder verlängert wurden. Ein Tag, an dem sich die Orientierung nach vorne, in die Zukunft richte. Wir dürfen offen und positiv nach vorne sehen. Einseitiges nach-hinten-Sehen ließe uns zur Salzsäule erstarren wie Lot (1.Mose13, 5-13). Wer sich nicht von schlechten Erfahrungen und Verletzungen lösen könne, werde niemals die Gegenwart und Zukunft kennenlernen. Also bejammern wir nicht die Veränderungen, sondern seien wir voller Hoffnung gespannt darauf, was Gott noch Wunderbares auf uns zukommen lässt. Mit Jesus können wir Neues wagen, er ist immer bei uns.“ (Hebr.13,5). Das Thema „Im Gnadenlicht“ aufgreifend erzählte der Diakon die Begebenheit aus dem 2.Lukaskapitel, als Maria das Baby Jesus 40 Tage nach seiner Geburt auf ihrem Arm in den Tempel brachte und es dem HERRN übergab. Dieses Ereignis wurde von der hochbetagten Prophetin Hanna und dem greisen Simeon eine Sternstunde neuen Aufbruchs.
 


Nach dem Fürbittgebet, formuliert von Hildegard Weiler und einem gemeinsamen Vaterunser erteilten Peter Fröhlich und Hans Kollmer gemeinsam den Segen, und die harmonische Gruppe schloss mit dem Kanon "Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht", bevor man erfüllt mit neuer Zuversicht ins noch junge Jahr 2017 ging.

video

Friedel Dreischmeier bei der Lichtmess-Vorbereitung und Christusfigur nach Sr.Faustyna

Pilgerhelfer Xaver Hagengruber, Schwedenfeuer und der heilige Wolfgang

Mittwoch, 8. Februar 2017

Teil 2 - Andacht zu Lichtmess am Wolfgangsweg: die Predigt von Prof.Dr. Peter Fröhlich im Inneren der Kapelle

Den liturgischen Teil des ökumenischen Gottesdienstes leitete Diakon Hans Kollmer mit einem Gebet ein. Anschließend begab sich die Schar Andachtsbesucher ins Innere der Kapelle.


Prof. Dr. Peter Fröhlich hält eine bewegende Predigt
 Prof. Dr. Peter Fröhlich aus Allersdorf, Prädikant der evangelisch- lutherischen Kirche Viechtach ging in seiner bewegenden Predigt vom Jesajawort aus: „Das Volk das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und über die da wohnen im finstern Lande (im Schatten des Todes), scheint es hell.“ (Jes.9,2). Das Licht Christi habe nichts mit dem Glanz- und Glemmer-Rampenlicht dieser Welt zu tun. Es sei vielmehr ein Licht, welches, oft im Verborgenen, aber mit großer und heilender Wirkung, unspektakulär und dennoch hell, wie ein Kerzenlicht in den Herzen der Menschen entzündet werde und dort das Dunkel der Ausweglosigkeiten, Probleme, Kümmernisse und sorgen hell und helfend erleuchtet und mit seiner Strahlkraft Großes bewirken könne. „Geh mit deiner Christuskerze in die Keller, auch in den Keller deiner persönlichen Dunkelheiten, und du wirst spürbar die Hilfe von Jesus Christus erfahren.“ 

Prof. Dr. Peter Fröhlich war in seiner Predigt von einer wahren Begebenheit ausgegangen, wo ein junger Manager eine neue leitende Position in einem Betrieb antreten durfte, um diesen nach einer schweren Krise wieder zu neuen Erfolgen zu führen. Jedoch folgte er statt, wie geplant, eine glänzende Einführungsrede bei Sekt/Orange zu halten einem Impuls und besuchte eine Mitarbeiterin im Krankenhaus. Sie war am selben Tag wegen eines Selbstmordversuchs in die Klinik eingewiesen worden. Er hörte ihr einige Stunden zu und verbesserte später ihre Arbeitsbedingungen entscheidend. Insgesamt brachte er in der Tat die Firma wieder aus der Krise.




Nach der Predigt verteilte Vereinsmitglied Karla Singer an alle Teilnehmer kleine Teelichtschalen, die Stück für Stück entzündet wurden, bis die bereits von vielen Kerzen erleuchtete Kapelle noch heller erstrahlte. Dazu stimmte sie zusammen mit Prof. Dr. Peter Fröhlich einen Taize-Gesang an.
Karla verteilt Teelichter an die Gläubigen. Hier: Karla und Friedel, ganz links abgeschnitten: Pfarrer Roland Kelber.

Montag, 6. Februar 2017

Ökumenische Andacht zu Lichtmess in Münchshöfen - Teil 1: Begrüßung

Ganz links neben Karla: Blechfigur "Herzensdame " mit dem Titel: "Aus der Barmherzigkeit leben." danach Pfr. Roland Kelber (groß), Altpfr. Ernst-Martin Kittelmann (Rücken), Prof. Dr. Peter Fröhlich in schwarz (kuckt seitlich), mit beiger Jacke li. neben Kapellentür der Münchshöfener Josef Probst, vor dem Notenständer Diakon Hans Kollmer, seine Frau Gerlinde Kollmer mit roter Jacke ganz rechts, davor Sohn Kollmer. Vorne in grün Pilgerhelfer Xaver Hagengruber


Ökumenische Andacht zu Lichtmess in Münchshöfen - Teil 1: Begrüßung


„Der heilige Wolfgang – eine Leuchte Gottes in dunkler Zeit“ - mit diesem Zitat aus einer alten Schrift leitete Hildegard Weiler vor einer Gruppe Pilger, Dorfbewohner und Gläubigen vor der Kapelle in Münchshöfen anlässlich Lichtmess am Freitag, den 3.Februar ein. Die 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang richtete zunächst ihren Dank an Bürgermeisterin Josefa Schmid, die nicht nur die Kunstaktion „Im Gnadenlicht“ der Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer anlässlich der Renovierung der schmucken Dorfkapelle initiiert hatte, sondern auch die Anregung für eine diese ganz besondere Blechbilder-Freiluft-Ausstellung abschließende und abrundende Lichtmess-Andacht gegeben hatte. Die Kollnburger Bürgermeisterin konnte zwar kurzfristig aus privaten Gründen selbst an dem spirituellen Ereignis anlässlich der Darstellung des Herrn nicht beiwohnen, doch Hildegard Weiler übernahm spontan den Part der Begrüßung und Hinführung zum Thema. Sie bedankte sich besonders bei Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann, welcher einen wichtigen Teil der Beratung für dieses Projekt übernommen hatte. Dorothea Stuffer richtete ihren Dank an alle Aufbauhelfer, an Friedel Dreischmeier, der die Bauleitung übernommen hat, an Xaver Hagengruber, der jede Menge Holz zum Aufbau der Bildtafeln hergerichtet hatte, an Elke Weber und an die Asylbewerber Weldu (Eritrea), Nihad und Rachmad (Afghanistan) – um nur einige des zuverlässigen und standhaften Teams zu nennen, ohne die solch ein Projekt nicht realisiert werden könne. Ein Dank auch an den Münchshöfener Josef Probst, der sich vor Ort während der Ausstellungszeit um die Blechtafeln gekümmert hat, und der den Platz vor der Kapelle von Schnee und Eis befreit hat.

Hildegard Weiler erklärt: „Der Wolfgangsweg verläuft hier in Münchshöfen auf etwa 800 Metern Höhe über den Pröllergipfel weiter nach St.Englmar, wo sich der Weg in eine Ostroute nach St.Wolfgang in Österreich und in eine Westroute nach Regensburg teilt, wo in der St.Emmeramskirche die Gebeine des heiligen Wolfgang aufbewahrt sind. Zur Zeit arbeitet der Verein Pilgerweg St.Wolfgang an der Strecke Böbrach/Wolfgangskapelle – Regensburg.“

Den liturgischen Teil des ökumenischen Gottesdienstes leitete Diakon Hans Kollmer mit einem Gebet ein. Anschließend begab sich die Schar Andachtsbesucher ins Innere der Kapelle....


Diakon hans kollmer leitet den liturgischen Teil des Lichtmess-Gottesdienstes ein. Links von ihm Prädikant Prof.Dr.peter Fröhlich, Pastor Roland Kelber, 3 Dorfbewohnerinnen, Karla Singer und (abgeschnitten) Friedel Dreischmeier 

Samstag, 4. Februar 2017

Vorbereitungen vor Ort für die Lichtmess-Andacht in Münchshöfen am Wolfgangsweg

Eine Stunde vor der Lichtmess-Andacht treffen um 16 Uhr Xaver Hagengruber (Pilgerhelfer), Friedel Dreischmeier (Buleitung) und Doriothea Stuffer (Künstlerin) in Münchshöfen lichtreiche Vorkehrungen. Große Kerzen und einige Feuerschalen sollen entzündet werden. Vor Ort ist jede Menge Schnee vor. Der Schnee eignet sich gut als Dekoration und Kerzenständer. Es ist mild und windstill: optimale Bedingungen für den Ökumenischen Freiluftgottesdienst.

Einige große Kerzen erleuchten das Innere der abgebrannten Schwedenfeuer von der 1.Andacht am 29.November 2016.

Xaver Hagengruber und der heilige Wolfgang

Kerzen in die Schneehaufen stellen

Altpfarrer und Pilgerpfarrer Ernst-Martin Kittelmann und Karla Singer vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang kommen hinzu.

Friedel Dreischmeier begrüßt Hildegard Weiler

Die Feuer brennen, die ersten Andachtbesucher sammeln sich vor der Kapelle.

Freitag, 3. Februar 2017

Andacht zu Lichtmess (=Darstellung des Herrn) am 3.Februar: Einladung

Hinweis im Vichtacher Bayerwald-Boten

Am Freitag, den 3.Februar 2017  findet um 17 Uhr in Münchshöfen bei der Blechbilder-Installation "Im Gnadenlicht" vor der Marienkapelle eine ökumenische Andacht im "Pilgerstil" statt.

 Münchshöfen liegt am Wolfgangsweg auf der Strecke über den Pröllergipfel Richtung St.Englmar, wo sich der Weg in zwei Routen teilt, nämlich über Metten, Niederalteich nach St.Wolfgang in Österreich oder über Pilgramsberg, Wörth/Donau nach Regensburg, wo in der St.Emmeramskirche die Gebeine des heiligen Wolfgang liegen. An dieser Wegstrecke arbeitet zur Zeit der Verein Pilgerweg St.Wolfgang.

Ablauf des Gottesdienstes


Vor der Kapelle

+ Begrüßung durch Bürgermeisterin Josefa Schmid
+ Erklärende Worte zum heiligen Wolfgang und zum Thema Pilgern von Hildegard Weiler
+ Überleitung zum liturgischen Teil durch Diakon Hans Kollmer, Gebet

In der Kapelle

+ Predigt : Prädikant Prof. Dr. Peter Fröhlich
+ Taize-Lied mit Karla Singer und Prof. Dr. Peter Fröhlich: "Chistus, dein Licht"
+ Verteilung von Kerzenlichtern

Vor der Kapelle

+ Impuls von Diakon Hans Kollmer
+ Fürbitten (Hildegard Weiler)
+ Vaterunser
+ Gemeinsamer Segen durch Diakon Hans Kollmer und Prof. Dr. Peter Fröhlich
+ Liedkanon