Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Dienstag, 6. Dezember 2016

Ein Bus wird zum kreativen "Pilgerbus" - der Grafiker Marco Göde und sein Team in Aktion

Hier seht ihr Pilgerhelferin Elke Weber, Wolfgangs-Pilgerverein-Gründungsmitglied und Bus-Auftraggeber Thomas Richwien und die Grafik-Praktikantin Michaela Gruber vor einem flott bedruckten Bus. Der Grafiker und PC-Mann Marco Göde, der einen kleinen Designerladen in der Viechtacher Linprunstraße besitzt, hat das Design gemacht und alles organisiert und umgesetzt. Marco ist Freund des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang. Wir haben ihn als Flyer-Designer für die Strecke Tschechien-Wolfgangskapelle-Regensburg auserwählt. Doch davon ein andermal, wenn's soweit ist. Marco hat schon einiges zur Organisation der Aktualisierung unserer Homepage geleistet und druckt immer gerne aktuelle Pilger-Fotos aus, von denen speziell unsere Asylbewerber-Pilgerhelfer nie genug bekommen können! Werfen wir hier und heute einen Blick auf die Entstehung von Thomas Richwiens traumhaften Bus.
Erste Anfänge: Unten am noch komplett weißen Bus sollen blaue Wasserwellen den Rahmen bilden.

Michaela Gruber am PC: Schwalben im Bild.

Vom PC auf die Folie

Und los geht der Schwalbenflug!

Ein Regenbogen bringt Farbe und Frieden. 
 Marco Göde vor seinem PC-Laden mit dem fertig gestalteten Pilgerbus! Wir gratulieren!

Bildunterschrift hinzufügen
Mailadresse:


info@grafik-edv.de


1.Impuls zu den Gnadenlicht-Blechgeschichten in Münchshöfen

"Im Gnadenlicht"


Tiefes Verstehen, ein warmer Händedruck, liebende Zuwendung;

Und alles demütig annehmen und geschehen lassen!




Verfasst von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann

Sonntag, 4. Dezember 2016

Was ist denn eigentlich dieses "Gnadenlicht"?

Alle reden zur Zeit vom Gnadenlicht: Kunstprojekt am Wolfgangsweg in Münchshöfen.

Was ist denn eigentlich dieses Gnadenlicht? Lassen wir Pfarrer Micha Boreschmann zu Wort kommen. Er hat bei der Andacht am 30.November droben in Münchshöfen eine nachhaltige Predigt gehalten.


Zahlreiche Besucher haben sich zu dem Gottesdienst eingefunden, den Pater Joseph (vorne in Schwarz, Rücken) und dessen evangelischer Amtsbruder Pfarrer Micha Boerschmann (in Grün) vor der kleinen Dorfkapelle in Münchshöfen gemeinsam gefeiert haben.

Aus dem Bericht für die Kötztinger Zeitung:

Pfarrer Micha Boerschmann beschrieb in einer bildreichen Ansprache das „Gnadenlicht“, welches ein ganz anderes Licht sei, als das „natürliche Licht“. Wer will schon in seinem Wohnzimmer eine 1000-Watt-Lampe haben, oder will, dass alle Aspekte, auch die dunklen, seines Lebens mit scharfen
Scheinwerfern für alle sichtbar ausgeleuchtet werden? Das Gnadenlicht des Herrn, von dem auch Martin Luther spricht, sei ein ganz anderes Licht, welches die Seele in Liebe anblickt und sie so annimmt, wie sie ist, ohne Leistung, und von innen her zur Liebe erleuchtet. Das Gnadenlicht sei keineswegs ein schummeriges Licht oder eine rosarote Brille, wodurch die Dinge mit ihren Fehlern zugedeckt oder verfälscht werden, sondern vielmehr ein Licht, welches die Seele ohne Be- und Verurteilung einfach nur gnädig, gütig, nach menschlichem Ermessen „unnatürlich“, "unrealischtisch", "unvernünftig" anschaue. (Ausschnitt Text von Dorothea Stuffer für Kötztinger Zeitung)

Die Autorin Marion Wittenzellner formuliet in ihrem Bericht im VBB:


Das "Gnadenlicht" soll nach dem Willen von Dorothea Stufferheuer zur Advents- und Weihnachtszeit von Münchshöfen aus den Menschen auf der ganzen Welt leuchten und ihre Herzen erhellen. Symbolisiert wird dieser heilsbringende göttliche Friedenschimmer durch eine 13-teilige Blechgeschichten-Serie, die die Viechtacher Künstlerin zusammen mit einem großen internationalem Helferteam auf dem Dorfanger neben der Ortskapelle direkt an der "Wolfgangsweg"-Hauptroute Viechtach - St. Wolfgang in Österreich aufgebaut hat. (Marion Wittenzellner, VBB)

Text-Ausschnitt zu Pfr. Micha Boerschmanns Ansprache aus dem Bericht von Marion Wittenzellner:

Es gibt nichts Besseres gegen die Angst der Nacht als ein kleines Licht, befand Pfarrer Micha Boerschmann. Dennoch bedeute Licht und Helligkeit nicht immer nur Gnade, sondern könne sogar Bedrohung und Folter sein. Auch könne unerwünschtes "Licht ins Dunkel" gebracht werden oder etwas ungewollt ins grelle Scheinwerferlicht rücken. Deshalb unterscheide der Reformator Martin Luther das "Gnadenlicht" vom "natürlichen Licht der Vernunft". Letzteres könne oft genug gar teuflisch und gnadenlos sein und gehöre ebenso wie die Düsternis in unsere menschliche Welt der Fehler und des Scheiterns.  Das natürliche Licht betrachte die Seele nach Vernunft, nach Willen und nach Sinn. Wenn man aber im Licht der Gnade gesehen werden wolle, dann müsse man dieses natürliche Licht oft ausschalten. Denn "Gnadenlicht" bedeute, dass einem etwas Gnädiges widerfährt, dass man von außen gesehen wird mit dem Blick der Liebe, der sage: "ich liebe dich wie du bist und mit dem, was du tust."
Das Gnadenlicht sei der Schein des Evangeliums, in dem wir als das Bild gesehen würden, welches Gott von uns hat; es sei das Licht, das in den Knacks von unseren perfekten Vorstellungen hineinleuchtet. "Denn die Liebe Gottes ist unvernünftig und sinnlos und willenlos - einfach nur Gnade! Könnt' ich das doch auch!" wünschte sich Boerschmann am Ende seiner Rede.

Marion Wittenzellner schreibt: Münchshöfen habe Glück gehabt, mit dieser Kunstinstallation das Kommen Christi feuern zu dürfen, betonte Pater Joseph. Er erinnerte daran, wie sehnsüchtig das Volk Israel auf einen Messias gewartet habe . Ohne Jesus wandelten wir auch heute noch in Finsternis, doch das "Gnadenlicht" sei ein Zeichen dafür, dass wir in Gottes Sohn Wahrheit, Liebe und Hoffnung finden. All die dargestellten Figuren würden uns dabei unterstützend führen und begleiten, denn sie hätten schon zu Lebzeiten ein Vorbild gegeben. Und selbst wer sein Dasein in noch so tiefer Finsternis friste, müsse doch keine Angst haben, weil dieses Licht ihm hell leuchte. 

Weldu (Erithrea), Xaver, Pilger Rudi und Bürgermeisterin Josefa Schmid hören der Predigt zu.

Ausklingendes Schwedenfeuer, Foto: Pilger Rudi Simeth

Freitag, 2. Dezember 2016

Impressionen "Im Gnadenlicht" von Pilger Rudi Simeth: Eine sehensweter Diashow über den Pröllergipfel nach Münchshöfen

Impressionen rund um die  Andacht "Im Gnadenlicht" auf 850 Metern Höhe:

 Die Schwedenfeuer und Feuerschalen leuchten und sprühen im Winterwind ihre Funken in den Himmel und über die "Walrossrücken" (Volker Sierig)  der Gebirgszüge. Gute Gedanken werden ausgesprochen und fliegen über den Wald in die Häuser der Wartenden.

Wir lassen hier und heute den Pilger Rudi Simeth sprechen. Er ist vor 3 Jahren in einer wochenlangen großen Pilgertour dem (noch zu bauendem) Wolfgangsweg von der Wolfgangskapelle bis St.Wolfgang in Österreich  gegangen und hat somit zu seiner Realisierung beigetragen. Er kam von Weiding in der Oberpfalz extra zur Andacht angereist.
 Wenige Tage vorher war er noch mit seiner Gerda in Neuseeland im Frühling.

Rudi pilgerte vor der Andacht ein Stück am Wolfgangweg: Er ging bei eisiger Kälte und starkem Wind über den Pröllergipfel und über die Käsplatten, ganz authentisch im Pilger-Rudi-Stil. Dabei hat er auch fotografiert, und einige Fotos in einer musikalisch unterlegten Diashow zusammengestellt.

Diese Diashow von Pilger Rudi mit Musik ist erlebenswert. Das sollten viele sehen und erleben dürfen! Den Link anklicken, dann beim Pfeil klicken, vorher die Lautsprecher anmachen  - und los geht die mystische Wanderung:

 30.11.16_Münchshöfen-Pröller
http://www.waldaugen.de/alle-alben/!/oa/7381102/




Pilger Rudi sagt:



Die überaus herzliche und freudige Begrüßung und die Andacht hat mir unheimlich gut getan.
Deshalb möchte ich dir und allen Pilgerhelferinnen und -Helfern dieses musikalische Bilderalbum  meiner gestrigen Erinnerungswanderung an meinem "Pilgerweg des Lebens" an den Wolfgangsee und wieder heim im Herbst 2014 widmen:

30.11.16_Münchshöfen-Pröller
http://www.waldaugen.de/alle-alben/!/oa/7381102/

Es ist so wunderbar, dass dieser Pilger-Weg besonders auch durch die herzlichen menschlichen Begegnungen über alle Zeiten spirituell weiterlebt.
Die Bilder sind mit der wunderschönen Melodie "Angel Flight" hinterlegt. Mit diesem krönenden Abschluss der Andacht und den wohltuenden Worten und Gedanken vor allem auch von Pfarrer Boerschmann ist auch mein Flug des Lebens nach Neuseeland und wieder heim in den wunderschönen Bayerischen Wald spirituell -beinahe- zu Ende gegangen.

Meine Seele war nach diesem Flug und turbulenten Ereignissen danach noch irgendwo über den Wolken "hängengeblieben". Ich fühlte mich nicht mehr dort auf diesen wunderschönen Inseln auf der anderen Seite der Weltkugel und auch noch nicht hier. Irgendwie in einem luftleeren Raum ohne Boden unter den Füssen.

Ein herzliches Vergelt´s Gott. Ihr habt mir ein großes Stück weit geholfen, die Seelen-Landung hier bei uns im Wold wieder gut hinzubekommen.

Eine besinnliche Adventszeit wünscht

Pilger Rudi 




Bürgermeisterin der Gemeinde Kollnburg und Auftraggeberin des Kunstprojekts in Münchshöfen Josefa Schmid vor der Kapelle in Münchshöfen. Pilgerhelfer Xaver Hagengruber: "Wie ein Engel mit Jesus und der Kapelle!"

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Die Andacht kann gleich beginnen: Pilger Rudi Simeth kommt!

In Kälte und Wind über Berge pilgern: Pilger Rudi Simeth
 "Im Gnadenlicht" - Andacht in Münchshöfen am 30 November 2016, 15.45 Uhr:

Pilger Rudi naht sich der Szene:
Bei eisigem Wind und Minusgraden kommt er - ganz authentisch im Pilger-Rudi-Stil - in Münchshöfen an. Er ist gegangen über den Pröllergipfel (1048m) und über die Kasplatten (978m). Im Herzen trug er seine Erinnerungen an den 4.Tag seiner großen Wolfangspilgerei, wo er hier gegangen ist auf dem Wolfgangsweg nach St.Wolfgang in Österreich. Durch seine Tour macht er den Wolfgangsweg WIRK-LICH!




Wegmarkierungen in Münchshöfen zum (vom) Pröllergipfel. "W" und Blechschäfchen

Freudige Begrüßung mit Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende vom Wolfgangspilgerverein

Pilger Rudi wird herzlich begrüßt von Vereinsmitglied und Pilgerhelferin Elke Weber

Abschluss der Andacht bei Hildegard-von-.Bingen-Tee und Pilger-Rudi- Pilgerschokolade:
Pilger Rudi Simeth, Hildegard Weiler, Friedel Dreischmeier und Einsiedler im Münchshöfener Wald Volker Sierig.
Ein Pilger-Rudi Alt-Gstanzl: "Eitz is da eis'ge Winta do" (Jetzt ist der eisige Winter da)


Bericht und Foto-Impressionen über die Andacht "Im Gnadenlicht"  demnächst hier im Wolfgangiblog. 

Mittwoch, 30. November 2016

Schwedenfeuer am Wolfgangsweg


Heute Abend brachte Max Kagermeier aus Dörfl einen Anhänger  mit vier stattlichen Baumstämmen bei der Pilgerstation Stufferhaus vorbei. Er erklärt Friedel, wie solch ein Schwedenfeuer anzufachen ist: Oben im Stamm ist ein tief eingesägtes Kreuz. Da hinein gießt man etwas Grillanzünder und Wachs. Die Flüssigkeit rinnt etwas nach unten, wo seitlich einige Einschnitte angebracht sind, in denen mittels Kienspänen das Feuer entzündet wird. Das ganze wirkt dann wie ein Zugofen. Ist der Stamm einmal in Brand gesetzt, gibt er ein starkes Feuer in Form einer großen Fackel ab, ganz wunderchön. Morgen werden wir die Schwedenfeuer nach Münchshöfen bringen, wo um 16 Uhr die Andacht bei der Gnadenlicht-Installation neben der Münchshöfener Kapelle am Wolfgangsweg auf 850 Metern Höhe stattfinden wird.

video

Dienstag, 29. November 2016

Schaf im Dickicht - Widder im Baum

Schaf geht durchs Dickicht

Widder im Baum
Seit vielen Jahren stehen sie unbeirrt am Wegesrand (hier bei Gstadt): die Original Wolfgangsweg-Blechschafe, Wahrzeichen, Wegzeichen und Alleinstellungsmerkmal des grenzüberschreitenden Wolfgangsweges. Vor über 10 Jahren folgte eine kleinen Schar inspirierter Freunde der wolfgangskapelle bei Böbrach dem inneren Auftrag, den Fußtapfen des heiligen Wolfgang zu folgen und diese sichtbar zu machen. Gleichzeitig kamen in Tschechien und Österreich ebenfalls historisch bewanderte Leute auf dieselbe Idee. Der Wolfgangsweg lebt!

Montag, 28. November 2016

Verborgenes Schaf

Am Herzstück vom Wolfgangsweg vor Gstadt

Samstag, 26. November 2016

"Impulse" starten am 1.Advent


Heute wurde im Viechtacher Bayerwald Boten bekannt gegeben, dass ab dem 1. Advent (also ab Sonntag) über die Advents- und Weihnachtszeit verteilt die "Impulse" zu den 13 Gnadenlicht-Szenen erscheinen werden. Wir vom Wolfgangsweg schließen uns dem an und bringen sie hier im Wolfgangiblog. Seit einiger Zeit stehen in Münchshöfen, einem Bergdorf am Fuße des Pröller auf 850 Metern Höhe am Wolfgangsweg eine Reihe von 13 Bildern, auf Blech gemalt von der Viechtacher Künstlerin und 2.Vorsitzenden des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang Dorothea Stuffer. 

Die Andacht zum Thema "Im Gnadenlicht" mit Pater Josef, Kollnburg, und Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, findet statt am kommenden Mittwoch um 16 Uhr vor der Münchshöfener Kapelle. Wir laden ein!

Hier der einleitende Text, verfasst von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

Im Gnadenlicht

Die Adventszeit ist die Zeit vieler Lichter. Sie brennen in der dunklen Jahreszeit und verweisen auf das kommende Licht Jesus Christus. “Licht vom Licht, wahrer
Gott vom wahren Gott“, heißt es in einem urchristlichen Glaubensbekenntnis.

Im Licht zu stehen, ist Wunsch und Sehnsucht von uns Menschen. Im Urlaub möchten wir das Sonnenlicht genießen und auftanken. Junge Menschen wünschen sich, im Scheinwerferlicht
großer Shows stehen zu dürfen. Nicht nur politisch Verantwortliche wissen sich ins rechte Licht zu setzen, und „bei Licht betrachtet“ sieht vieles nochmals anders aus.

Im Laufe der Geschichte tauchen verschiedentlich Menschen auf, die wir als Lichtgestalten bezeichnen.
Lichtgestalten können Erfinder, Entdecker, Dichter, Musiker, Nobelpreisträger sein; aber auch Menschen, die durch ihr Auftreten eine Zeitenwende eingeleitet haben, wie Martin Luther. Wieder andere Lichtgestalten leben ganz im Verborgenen, in der Stille. Man könnte an St. Martin oder auch an den heiligen Bischof Wolfgang denken. Sie leben ganz in der Verbindung mit Gott und aus ihr heraus. Sie nehmen ganz das Licht von Gott in sich auf. Da wo sie reden oder schweigen, predigen oder meditieren, wo sie etwas tun oder einfach nur da sind, kommt dieses Licht auch für andere zum Leuchten.

Das Gnadenlicht ist Licht, das nicht durch menschliche Energie, Kraft und Anstrengung zum Leuchten kommt. Wer im Licht der Gnade steht, darf empfangen, darf rasten, aufatmen und Entlastung finden. Wer im Gnadenlicht steht, bei dem ist alles ins rechte Licht gerückt.
Das Gnadenlicht kann nur empfangen werden, und zwar von denen, die spüren, dass sie sehr auf Hilfe angewiesen sind. Aber gerade darum darf es ein Licht sein, in dem jeder stehen kann, das jeden erreicht und für jeden leuchtet.

„Im Gnadenlicht“ heißt die Bilderfolge, die Dorothea Stuffer geschaffen hat. Sie will zeigen, wie sich in immer neuen Lebenssituationen das Gnadenlicht widerpiegelt.

Den Bildern zugeordnet ist jeweils ein kurzer Impuls zum Nachdenken. Bild und Text mögen Sie durch die Adventszeit begleiten, eine Zeit, die uns alle näher an das Gnadenlicht heranführen möge.

Montag, 21. November 2016

Auf zum Pröllergipfel im November!

Hier macht sich an einem sonnig-föhnigen Mittnovember-Sonntagnachmittag eine Gruppe junger Leute (Tanja, Hansi, Freunde und kleiner Eisbär) auf dem Wolfgangsweg bei Markbuchen (850m) auf zum Pröllergipfel (1048m). Hansi berichtet, dass letzten Sonntag oben am Hirschenstein etwa 30 cm Schnee lagen. Heute ist alles schneefrei für einen eher bequemen Pilger-Familien-Aufstieg. Kleiner Eisbär wird ins Tragetuch gepackt.

Es kann losgehen!

Einstieg zum Pröllergipfel. Ob wir demnächst ein Gipfelfoto sehen werden?

Freitag, 18. November 2016

Ein Bergdorf erstrahlt "im Gnadenlicht" - Bericht von Marion Wittenzellner im Viechtacher Bayerwald Boten

Freitag, 18. November 2016

Ein Bergdorf erstrahlt "im Gnadenlicht" - Bericht von Marion Wittenzellner im Viechtacher Bayerwald Boten

Ein Teil der Helfertruppe bei den Aufbauarbeiten auf der Wiese bei der Dorfkapelle, behütet vom heiligen Wolfgang. Foto: Marion Wittenzellner
Am 17.November erschien ein wunderschöner Bericht der excellenten Autorin Marion Wittenzellner im Viechtacher Bayerwaldboten. Marion Wittenzellners Stil ist einmalig, empathisch und unverwechselbar fachkompetent. Wir haben hier die einzelnen Textabschnitte abfotografiert - leider nur für unsere deutsch-sprachigen Leser(innen). Als Dorothea Stuffer heute Mittag zufällig die "Asylis" bei der Bushaltestelle traf, baten sie dringendst, ihnen eine Kopie des Artikels zukommen zu lassen. Sofort schenkte ihr einer der Jungs ein soeben gekauftes Gebäck, obwohl der nicht dabei war und die "Pilger" noch nicht kannte. Eifrig kuckten Aiman und Nihad, ob ihre Namen erwähnt sind. JA!


Vorne in der Zeitung wurde iDorothea Stuffer zur "Person des Tages" ernannt. Dazu folgender Text: Dorothea Stuffer hat heuer zum fünften Mal in Folge ein vorweihnachtliches Blechfiguren-Projekt auf die Beine gestellt. "Im Gnadenlicht" heißt die Ausstellung der Viechtacher Künstlerin und stellvertretenden Vorsitzenden des "Vereins Pigerweg St.Wolfgang", mit dem sie  den Menschen auf der von Kriegen und Terror heimgesuchten Erde während der "staaden Zeit" eine Frohe Botschft vermitteln will. Die 13-teilige Blechgeschichten-Reihe geht in Münchshöfen in der Gemeinde Kollnburg in Szene.

Wir gratulieren!

Donnerstag, 17. November 2016

"Im Gnadenlicht" - 13 Blechbilder in Münchshöfen, Andacht am 30.November, 16 Uhr


"Im Gnadenlicht" - 13 Blechbilder in Münchshöfen, Andacht am 30.November, 16 Uhr
                                                                                Ein Pressebericht   

Dank der Einladung der Kollnburger Bürgermeisterin Josefa Schmid, des Wolfgangspilger-Helferteams und der geistlichen Unterstützung von Pater Josef, Kollnburg, Pilgervereinpfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Unterried, und dem evangelischen Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg,  ist es auch für diese Advents- und Weihnachtszeit wieder gelungen, eine Blechbilder-Installation der Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer mit Andacht und Impulsen zu verwirklichen.

Lars Andersen aus München, Weldu aus erithrea, Otto Probst aus Münchshöfen, Dorothea Stuffer aus Viechtach, Xaver Hagengruber aus Fernsdorf , Bürgermeisterin Josefa Schmid aus Kollnburg, Friesel Dreischmeier aus Viechtach, Hildegard Weiler aus Böbrach. Foto: Monia van Beeck aus Münchshöfen


Ort des Geschehens ist das 850 Meter hoch gelegene Münchshöfen am Fuße des Pröller (!048m). Hier wurde von der Münchshöfener Dorfgemeinschaft im vergangenem Jahr die in den 70ger Jahren auf Initiative des in Münchshöfen geborenen Bruder Kleophas neu erbaute Kapelle liebevoll renoviert, was Josefa Schmid dazu bewog, Dorothea Stuffer ein 5.mal einzuladen, eine ihrer beliebten Kunstprojekte in die Wege zu leiten.


Von der Münchshöfener Kapelle aus bietet sich ein weiter Ausblick über die "Walrossrücken" des Bayerischen Waldes, wie der Teilzeit-Dorfbewohner und Einsiedler Volker Sierig es benennt.



 Da Münchshöfen am Wolfgangsweg liegt, der hier über den Pröllergipfel nach Haibach/Elisabethszell - Wörth/Donau bis nach Regensburg vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang erstellt wird - bis zum Gallner bereits mit dem "W"-Logo markiert - freut sich der Verein besonders über diese Möglichkeit, den Wolfgangsweg erneut in den Fokus der Region zu rücken.

Die Münchshöfener Kapelle ist dem Bruder Kleophas geweiht.


Die 13 vom Helferteam letzten Samstag unter Einbeziehung von 4 Asylbewerbern aus Afghanistan, dem Irak und Erithrea aufgestellten Blechbilder stehen unter dem Thema "Im Gnadenlicht". Unter diesem Thema wird auch die mit Kerzen und Schwedenfeuern (erstellt von Max Kagermeier, Dörfl) erleuchtete Andacht stehen, die von Pater Josef und Pfarrer Micha Boerschmann geleitet wird.



Die Andacht wird am Mittwoch, den 30.November, um 16 Uhr vor der Münchshöfener Kapelle sein, zu der alle Dorfbewohner, Gäste und Freunde von Münchshöfen eingeladen sind.




Dorothea Stuffer erklärt: "Bei dem Blechbild 'Und der Brotkorb wird nie leer' habe ich im Grunde auch etwas aus dem Leben von Otto Probst, dem Vorsitzenden der Marianischen Männerkongregation, dargestellt. Auf seinem Grundstück steht diese aus mehreren Objekten stehende Bildergeschichte. Die anderen 12 Blechbilder  befinden sich oberhalb, auf dem Grundstück vom Wurzelsepp. Herr Probst hat als Junge Schafe gehütet und hat bis vor 3 Jahren Kühe gehabt. Ein Bär weist unter anderem auf den Bruder Bernhard, dem Patron der Kapelle, hin. Drei Wölfe nehmen nicht nur Bezug auf den Wolfgangsweg, sondern auch auf etliche Familien mit Namen Wolf, die in Münchshöfen wohnen. Und Jesus, Maria und der heilige Wolfgang dürfen natürlich beim Gnadenlcht-Thema auf keinen Fall fehlen!"
Beim Bild "Und der Brotkorb wird nie leer" klingt Historisches aus Münchshöfen an.

Hildegard Weiler und Josefa Schmid haben mehrere Orte von Marienerscheinungen besucht.


Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, freut sich ganz besonders über dieses Kunst- und Glaubensereignis vor Ort: "Im Jubiläumsjahr 2017 werden 500 Jahre Martin Luther gefeiert, und es ist auch das 100-jährige Jubiläum der Patrona Bavariae und 100 Jahre Erscheinung von Fatima. Der Wolfgangsweg und dieses Projekt in Münchshöfen wollen etwas vermitteln vom gnadenreichen Eingreifen Jesu und Mariens auf das Geschehen dieser Erde. Eine hoffnungsreiche frohe Botschaft, die auch durch den heiligen Wolfgang Zeit seines Lebens und Wirkens in einer von Unruhen geschüttelten Zeit unter den Menschen ihr Licht aufleuchten ließ und heute noch lässt."
Foto: Monia van Beek

Die Figur des Barmherzigen Jesus mit den Lichtstrahlen nach dem Vorbild des von Sr.Faustyna Kovalska in Auftrag gegebenen Gnadenbildes steht bis Lichtmess vor der Münchshöfener Kapelle.



Namen des Helferteams: Friedel Dreischmeier, Elke Weber, Chintha Angele, Bernd Kobinger, Xaver Hagengruber, Lars Andersen, Weldu aus Erithrea, Nihad und Aiman aus dem Irak, Achmad aus Afghanistan, Max Kagermeier.